„In fünf Wochen will ich spielen“

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Martin Fenin

Frankfurt - (sp) Einen Tag nach seiner Leistenoperation hat sich Martin Fenin (22) ein ehrgeiziges Ziel für die Rückkehr bei Eintracht Frankfurt gesetzt. „In fünf Wochen will ich wieder spielen“, sagt der tschechische Stürmer.

Haben Sie damit gerechnet, noch vor dem Saisonstart operiert werden zu müssen?

Nein. Im Nachhinein glauben wir, dass die Leistenverletzungen indirekt etwas mit dem Rippenbruch zu tun haben, den ich mir in der Rückrunde zugezogen habe. Da habe ich mit einem Schutzpanzer gespielt und einiges im Körper falsch belastet.

Wann sind die Schmerzen aufgetreten?

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Ich hatte schon Ende der Saison Probleme, aber nicht so schlimm. Im Urlaub habe ich gemerkt, dass es nicht voran geht. Ich habe mich dann von einem tschechischen Spezialisten untersuchen lassen. Unser Mannschaftsarzt Dr. Seeger hat mich zu Dr. Krüger nach Berlin geschickt. Dann ging alles ganz schnell.

Warum wurden Sie gleich an beiden Leisten operiert?

Die Probleme waren rechts, aber auch auf der linken Seite hat der Arzt eine weiche Leiste festgestellt. Der Doktor hat gesagt, ich sollte nicht den gleichen Fehler machen wie Jan Schlaudraff. Der hatte sich erst an einer Leiste operieren lassen und ein paar Monate später an der anderen.

Wann dürfen Sie die Klinik verlassen?

Ich hoffe am Freitag.

Und wann werden sie wieder gegen den Ball treten?

Fünf, sechs Tage darf ich überhaupt nichts machen. Dann darf ich Fahrrad fahren, nach zwei Wochen soll ich laufen können. Mein Ziel ist es, nach vier Wochen wieder bei der Mannschaft zu sein und nach fünf Wochen wieder zu spielen. Ich weiß, dass dies optimistisch gedacht ist und nur dann klappt, wenn alles optimal läuft. Ich werde auf jeden Fall vorsichtig sein und nichts überstürzen.

Haben Sie Angst, ihren Stammplatz zu verlieren, wenn die Eintracht noch einen Stürmer holt?

Nein, was gut für die Eintracht ist, ist auch gut für mich. Wenn noch ein Stürmer kommt, dann gibt es größeren Konkurrenzkampf.

Quelle: op-online.de

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