Gegentor als Hallo-wach-Effekt

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Benjamin Köhler bejubelt den Führungstreffer der Eintracht in Rostock. Der Mittelfeldspieler bereitete zudem die Treffer zum 2:0 und 3:1 vor.

Rostock (sp) - Kein großes Spiel, aber ein großer Sieg: Mit 5:1 (2:0) hat Eintracht Frankfurt die Auswärtshürde bei Hansa Rostock souverän genommen und steht weiter auf dem zweiten Aufstiegsplatz der 2. Liga.

„Das Ergebnis ist höher ausgefallen, als es der Spielverlauf hergegeben hat“, sagte Trainer Armin Veh, „aber der Erfolg war sicher verdient.“ Für die geschlossene Mannschaftsleistung spricht, dass es fünf verschiedene Torschützen gab. Benjamin Köhler mit seinem achten Saisontreffer und Gordon Schildenfeld vor der Pause, Sonny Kittel, Sebastian Rode und Mohamadou Idrissou nach dem Wechsel trafen für die Frankfurter. Das Tor für den Tabellenletzten erzielte Robert Müller. „Wir wollten hier keinen Schönheitspreis gewinnen, wir wollen aufsteigen“, sagte Rode“, da ist es letztlich egal, wie wir gewinnen.“

Die Eintracht war spielerisch klar überlegen, hatte von Beginn an Vorteile. Nur das Spiel in die Spitze litt zunächst etwas. Doch schon der erste konsequent vorgetragene Angriff brachte die Führung. Anderson hatte einen langen Pass geschlagen, Jung nahm den Ball gut auf, passte nach innen und Köhler traf mit rechts ins lange Eck.

Bilder vom Spiel Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt

Eintracht deklassiert Hansa Rostock

Rostock brauchte fast eine Viertelstunde, um sich zu erholen. Jänicke hatte dann zwei Chancen und schließlich gab es eine Schrecksekunde, als Oka Nikolov nach einer Ecke der Ball aus den Händen glitt. Köhler rettete auf der Linie, dann bereitete er vorne das zweite Tor vor. Nach seiner Ecke köpfte Schildenfeld ein. „Wir haben sehr effizient gespielt, aber ziemlich zerfahren“, sagte Eintrachts Vorstandschef Heribert Bruchhagen zur Pause, „die Mannschaft muss konzentriert bleiben“.

In der Pause brachte Veh für Stürmer Hoffer Mittelfeldspieler Sonny Kittel, schob dafür Alexander Meier weiter nach vorne. „Es war für uns nicht leicht, weil Hansa ganz tief gestanden hat“, sagte Veh. Die Partie wurde nun offen geführt und als die Gastgeber in der 63. Minute zum Anschluss gekommenen waren, wurde es tatsächlich für ein paar Minuten spannend. „Danach waren wir dem 2:2 näher als die Eintracht dem 3:1“, sagte Rostocks Trainer Wolfgang Wolf.

Rostocker Tor als Hallo-wach-Effekt

Die Eintracht aber hatte nun mehr Platz, um nach vorne zu spielen. „Mit dem 3:1 war es dann entschieden“, sagte Veh. Das Tor erzielte Kittel aus spitzem Winkel. „Das Rostocker Tor hatte für uns einen Hallo-wach-Effekt“, sagte Schwegler.

Quelle: op-online.de

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