Gekas nach Blitzheilung dabei

Gekas
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Gekas kann gegen Hoffenheim mitspielen.

Frankfurt ‐  Blitzheilung bei Theofanis Gekas: Die Frankfurter Eintracht kann heute Nachmittag in Sinsheim beim Auswärtsspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim ihren Stürmer einsetzen. Von Peppi Schmitt

Die Oberschenkelverhärtung war gestern so weit abgeklungen, dass Gekas das Abschlusstraining problemlos absolvieren konnte. „Ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, sagte Trainer Christoph Daum. Bereits am Donnerstagnachmittag habe er ein intensives Gespräch mit Gekas im Beisein eines Dolmetschers geführt. „Ich habe ihm deutlich gemacht, wie wichtig er für die Mannschaft ist“, sagte der Frankfurter Trainer, „manchmal tragen solche Gespräche ja zur Heilung bei.“

Damit können die Frankfurter in Sinsheim auf ihre „Lebensversicherung“ zurückgreifen. Denn ohne Gekas wäre ein Sieg nach der Statistik der Saison unmöglich gewesen. 16 der 29 Tore hat der Grieche geschossen, ohne einen Treffer von ihm gab es noch keinen Dreier. Um diese Zahlen müssen sich die Frankfurter nun keine Gedanken mehr machen, vorausgesetzt Gekas trifft.

Andere Statistiken sprechen gegen die Frankfurter. In der Rückrundentabelle liegen sie mit sieben Punkten auf dem letzten Platz. Schlusslicht sind die Frankfurter auch in der Tabelle der Chancenverwertung (17,6 Prozent). Es spricht also vieles gegen die Eintracht in Hoffenheim.

Daum sieht tägliche Verbesserung

Christoph Daum interessiert das wenig. Er hat eine andere Herangehensweise. Er sieht das Gute in seinem Team. Die Verbesserung beim Training zum Beispiel. „Es geht Tag für Tag ein bisschen aufwärts“, sagt er. Diesen Eindruck können alle Trainingsbeobachter bestätigen. Die Intensität der Übungseinheiten ist höher als bei Daums Vorgänger Michael Skibbe, die Stimmung hat sich verbessert, vor allem natürlich durch die jüngsten Punktgewinne gegen Wolfsburg und Bremen.

Auch da setzt Daum an. „Nach Wolfsburg sind wir doch gefahren und alle haben nur gerätselt, wie hoch wir verlieren“, blickt er zurück, „doch wir haben mit viel Mannschaftsgeist einen Punkt geholt.“ In Hoffenheim sollen es besser drei werden, wünscht sich der Trainer, „das ist unser Ziel.“

Mit den Qualitäten des Gegners habe dieser Wunsch wenig zu tun, mehr mit der Notwendigkeit in der aktuellen Situation. „Wir wissen, welche Schwierigkeiten in Hoffenheim auf uns zukommen“, versichert Daum , „das ist eine sehr gute Mannschaft.“

Durch den Ausfall von Georgios Tzavellas und dem kleinen Fragezeichen hinter einem Einsatz von Sebastian Jung ist der Trainer gezwungen, seine Mannschaft umzubauen. Kapitän Patrick Ochs wird sicher in die Mannschaft kommen. Für Tzavellas spielt Köhler hinten links.

Eintracht: Fährmann - Jung, Russ, Franz, Köhler - Schwegler, Rode - Ochs, Meier, Altintop - Gekas

Hoffenheim:Starke - Ibertsberger, Vorsah, Compper, Braafheid - Weis, Rudy - Mlapa, Babel, Alaba - Ibisevic

Quelle: op-online.de

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