Ausverkauf: Gekas sollen noch fünf Spieler folgen

Frankfurt (sp) - Die Frankfurter Eintracht baut ihren Kader weiter um: Der Wechsel von Stürmer Theofanis Gekas zu Samsunspor in die Türkei ist perfekt, weitere fünf Profis werden bei Trainer Armin Veh keine Rolle mehr spielen.

Georgios Tzavellas wurde vom Training freigestellt, „damit er Zeit hat, sich einen neuen Klub zu suchen“, wie Trainer Armin Veh sagt. Ricardo Clark weilt bei der amerikanischen Nationalmannschaft und niemand erwartet, dass er noch einmal nach Frankfurt zurückkehrt.

Tzavellas freigestellt

Mit Dominik Schmidt, Marcel Titsch-Rivero und Marcos Alvarez hat der Trainer am Sonntag drei Spielern erklärt, dass sie in Zukunft nicht nur wie schon in der Hinrunde in der Regionalligamannschaft spielen, sondern dort auch trainieren werden. Das Trio wird bereits ab heute nicht mehr im Profikader dabeisein, auch nicht mit ins Trainingslager fliegen, das die Eintracht ab Samstag in Katar bezieht. Ihre Zukunftschancen bei der Eintracht halten sich in engen Grenzen, zumal alle drei Verträge zum Saisonende auslaufen. Im Gegenzug rücken die beiden U 23-Spieler Anthony Jung und Elia Soriano zu den Profis auf. Zudem hofft der Trainer noch auf Verstärkungen für Abwehr und Angriff.

Linksverteidiger und Stürmer sollen noch kommen

Einen Vertreter für Linksverteidiger Constant Djakpa und einen Ersatz für Stürmer Gekas hält Veh für dringend notwendig, um die Chancen im Aufstiegskampf weiter zu erhöhen. Am Rande des Hallenturniers in Frankfurt hat Hübner lange Gespräch mit Wolfsburgs Manager Felix Magath geführt. Dabei ist es auch um einen Transfer von Ex-Nationalspieler Patrick Helmes zur Eintracht gegangen. Offen allerdings, ob der ehemalige Nationalspieler bereit ist, für ein halbes Jahr in die Zweite Liga zu gehen, und ob die Eintracht einen Wechsel überhaupt bewerkstelligen könnte.

Caio bricht Laktattest ab

Zufrieden war der Trainer mit den Ergebnissen des Laktattests, den die Spieler am Samstag absolviert haben. „Alle waren besser als im letzten Sommer“, sagte Veh, „die Mannschaft ist in gutem körperlichen Zustand.“ Das gelte sogar für Caio, der die letzte Stufe des Lauftests wieder einmal nicht geschafft hatte, wie übrigens auch Erwin Hoffer. Beim Brasilianer hat das schon Tradition und regt Veh nicht auf. „Er ist wie er ist und ich werde da nichts mehr ändern“, sagt der Trainer gelassen.

Quelle: op-online.de

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