Gekas-Transfer perfekt - Spekulationen über Helmes und Lakic

Frankfurt - Nach tagelangen Verhandlungen und Meldungen über einen bevorstehenden Wechsel kann Eintracht Frankfurt nun Vollzug melden: Theofanis Gekas wechselt noch in der Winterpause zum türkischen Erstligisten Samsunspor.

Eintracht Frankfurt lässt das Personalkarussell rotieren und hat sich vier Wochen vor dem Start der Rückrunde vom griechischen Nationalspieler Theofanis Gekas getrennt. Der 31-jährige Stürmer löste seinen zum Sommer auslaufenden Vertrag beim Fußball-Zweitligisten auf und wechselt zunächst für angeblich 350.000 Euro bis zum Saisonende zum türkischen Erstligisten Samsunspor.

„Ich bin froh, nach Samsun gekommen zu sein. Ich werde alles dafür geben, mit meinem neuen Verein Erfolg zu haben", wird Gekas auf der Homepage des Clubs am Schwarzen Meer zitiert. Sein Kontrakt beim Tabellen-16. der Süper Lig beinhaltet eine Option auf weitere zwei Jahre.

„Erst abgeben, dann holen, damit kann ich gut leben", meinte Veh, der bereits vor Weihnachten einem Wechsel des wenig lauffreudigen Profis nicht abgeneigt war. Damit hat der finanziell klamme Club begonnen, den 27-köpfigen Kader so umzubauen, dass einer der bestverdienenden Profis im Aufgebot von Trainer Armin Veh von der Gehaltsliste gestrichen wurde. Damit werden auch die Vorgaben von Eintracht-Vorstand und -Aufsichtsrat erfüllt, um neu investieren zu können.

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„Ich war selbstverständlich einverstanden, Gekas abzugeben. Aber natürlich möchte ich dafür einen anderen Stürmer holen. Wir haben schon einen im Kopf", kündigte Veh an. Im Gespräch sind angeblich die Wolfsburger Patrick Helmes oder Srdjan Lakic. Das Duo ist bei VfL-Chef Felix Magath aus dem aktuellen Kader mehr oder weniger ausgemustert worden.

Auf jeden Fall soll das freiwerdende Millionen-Gehalt für Gekas in einen Angreifer investiert werden. Bisher hat Gekas zwar mit sieben Saisontreffern für die Eintracht in der 2. Liga sowie zwei Pokal-Toren eine ordentliche Bilanz abgeliefert. Aber Veh hatte dem Angreifer immer wieder mangelnden Einsatz vorgeworfen.

„Wenn ich einen Spieler immer wieder zum Jagen tragen muss, macht das wenig Sinn", erklärte Veh. Dazu hat der Trainer mit Mohamadou Idrissou (7 Saisontore), Erwin Hoffer (5) und Rob Friend (1) drei torgefährliche Stürmer im Kader, die - bis auf Friend - bisher die Erwartungen erfüllt haben.

Zwar liegen „vier oder fünf" Anfragen für den kanadischen Stoßstürmer Friend vor, der bisher erst in zwei Spielen zum Einsatz kam. Aber Sportdirektor Bruno Hübner hat schon abgewunken: „Wir geben ihn nicht her." Das Risiko scheint zu groß, um die sofortige Rückkehr in die Fußball-Bundesliga aufs Spiel zu setzen. Sollte Verteidiger Georgios Tzavellas gewinnbringend abgegeben werden können, möchte Veh auch in der Viererkette Ersatz verpflichten.

dpa

Quelle: op-online.de

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