Glück im Unglück für Pröll

Frankfurt - Markus Pröll hat gut gehalten in Berlin, hat sogar einen Elfmeter abgewehrt. Und doch war es wieder einmal ein schwarzer Tag für den leidgeprüften Torwart von Eintracht Eintracht.

Frankfurt (sp) - Mitte der zweiten Hälfte musste er wegen starker Schmerzen im rechten Sprunggelenk aufgeben und Platz machen für den Obertshausener Jan Zimmermann. Pröll humpelte mit geschwollenem Knöchel vom Platz, konnte kaum auftreten. Man befürchtete schon einen Riss des Syndesmosebandes und damit erneut einen lange Pause. Doch eine eingehende Untersuchung nach der Rückkehr nach Frankfurt brachte Entwarnung: Laut Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger erlitt der 29 Jahre alte Schlussmann nur eine Verstauchung und einen Bluterguss im rechten Sprunggelenk. Somit wird Pröll lediglich einige Tage mit dem Training aussetzen müssen. Ein Einsatz im Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln ist allerdings fraglich.

Für Pröll ist das schon eine gute Nachricht, war er in den vergangenen beiden Jahren doch zum großen Pechvogel geworden. Eine Ellbogenverletzung, ein Rippenbruch und ein angerissenes Syndesmoseband hatten ihn immer wieder zurückgeworfen. Auch wegen dieser Verletzungsanfälligkeit hat die Eintracht für die kommende Saison in dem Schalker Ralf Fährmann einen neuen Torhüter verpflichtet. Pröll, dessen Vertrag noch bis 2010 läuft, hat angekündigt, um seinen Platz zwischen den Pfosten zu kämpfen. In Berlin hatte er bis zu seiner Auswechslung einen guten Anfang gemacht. Da auch Routinier Oka Nikolov nach einem Sehnenriss im Fuß noch nicht zur Verfügung stand, musste Zimmermann, die Nummer drei, einspringen. Der 22-Jährige tat dies mit Übersicht und großem Selbstvertrauen, spielte fehlerlos.

Quelle: op-online.de

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