„Hier wird nach wie vor sehr solide gearbeitet“

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Heribert Bruchhagen

Frankfurt (sp) - „Hier ist nichts desaströs, sondern alles geordnet.“ Heribert Bruchhagen dementiert finanzielle Probleme bei Eintracht Frankfurt.

Der Vorstandsvorsitzende, dessen Vertrag gerade um zwei Jahre verlängert wurde, ist wegen der in die Medien gelangten Insiderinformationen aus Aufsichtsratssitzungen geradezu erzürnt.

Nachrichten von deutlich größeren wirtschaftlichen Schwierigkeiten als in der Bilanz-Pressekonferenz von Noch-Finanzvorstand Dr. Thomas Pröckl ausgewiesen, seien „unseriös und falsch“. Nach wie vor habe die Eintracht ein „positives Eigenkapital“ von rund fünf Millionen Euro“, versichert Bruchhagen. Die Frankfurter Rundschau hatte unter Berufung auf Aufsichtsratsmitglieder von finanziellen Verwerfungen geschrieben.

Solide Arbeit

Bruchhagen hielt nun erstmals öffentlich dagegen und nannte konkrete Zahlen. Bei einem Aufstieg in die Bundesliga würde der Lizenzspieleretat von zuletzt in der Saison 2010/11 29,8 Millionen Euro auf 24 Millionen Euro sinken, bei einem Verbleiben in der Zweiten Liga von 19 Millionen Euro auf 12,5 Millionen Euro. In der Bundesliga wäre die Eintracht damit im unteren Drittel angesiedelt, in der Zweiten Liga immer noch ziemlich weit oben.

Die Eintracht könne also in jedem Fall eine „konkurrenzfähige Mannschaft“ in beiden Ligen aufstellen. „Und dafür müssten wir das Eigenkapital nicht angreifen“, sagt Bruchhagen.„Wir haben keine Kredite aufgenommen. Hier wird nach wie vor sehr solide gearbeitet.“

Quelle: op-online.de

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