Vehs Rückkehr ohne Emotionen

„Ich war zum falschen Zeitpunkt in Wolfsburg“

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Frankfurt - Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres heute Nachmittag beim VfL Wolfsburg ist die Frankfurter Eintracht gestern mit dem Zug gereist. Mit an Bord des ICE war nun doch Heiko Butscher, der am Donnerstag wegen einer Magen-Darm-Erkrankung nicht hatte trainieren können.

Am Freitag ging es dem Routinier aber besser. Ob Butscher gegen die „Wölfe“ spielen wird, ist aber offen. Als Alternative steht Trainer Armin Veh ja noch Vadim Demidov als Partner von Carlos Zambrano in der Innenverteidigung zur Verfügung.

Obwohl die beiden Klubs in der Tabelle zehn Plätze voneinander entfernt liegen, die Frankfurter auf Rang vier, die Wolfsburger auf Rang 14, erwartet der Eintracht-Trainer eine Partie auf Augenhöhe. „Die Wolfsburger haben sich zuletzt gefestigt“, sagt Veh, „sie haben ja auch eine richtig gute Mannschaft“. Die zu Hause in dieser Saison aber erst einen Sieg errungen hat, gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen. Die Eintracht wiederum hat „nur“ die ersten beiden Auswärtsspiele der Saison gewonnen, in Hoffenheim und in Nürnberg, musste zuletzt aber eine herbe 0:4-Niederlage in Düsseldorf hinnehmen. „Dieses Spiel hat uns der Schiedsrichter vermasselt“, sagt Veh im Rückblick. Referee Michael Weiner hatte damals schon nach einer halben Stunde Karim Matmour vom Platz gestellt.

Schlechte Erfahrungen

Am Samstag wird Peter Gagelmann die Partie leiten, mit dem die Eintracht beim 1:2 in Stuttgart schlechte Erfahrungen gemacht hat. Damals hatte Gagelmann auf Betreiben seines Assistenten Matthias Anklam das vermeintliche 2:2 für die Frankfurter in letzter Minute zu Unrecht nicht anerkannt. Anklam steht auch heute an der Seitenlinie.

sp

Quelle: op-online.de

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