Kapitän Schwegler bleibt bei Aufstieg

Frankfurt (sp) - Wie schon vor einem Jahr, als es trotz verheißungsvoller Gespräche am Ende doch nicht zum Abschluss kam, ziehen sich auch diesmal wieder die Gespräche um eine Vertragsverlängerung von Pirmin Schwegler bei der Frankfurter Eintracht lange hin.

Schon seit einigen Wochen heißt es bei der Eintracht, dass der Vertrag, der in diesem Sommer ausläuft, bis 2013 oder 2014 verlängert werden wird, gültig allerdings nur bei einem Bundesligaaufstieg. Auch Schwegler hat sich vorsichtig in diese Richtung geäußert. Nun scheint die Verkündung der weiteren Zusammenarbeit kurz bevor zu stehen. „Von mir aus ist alles klar“, sagte der Kapitän der Eintracht gestern und deutete mit der Hand Richtung Geschäftsstelle. Sollte heißen: Der Vertrag ist offenbar ausgehandelt und es liegt nun an der Eintracht, Nägel mit Köpfen zu machen. Sportdirektor Bruno Hübner sagte nur, „dass es vielleicht Ende der Woche etwas zu verkünden gibt.“

„Basel nicht interessant“

Schwegler, der vor drei Jahren von Bayer Leverkusen zur Eintracht gekommen war, ist ein begehrter Spieler. Öffentlich geworden ist in den letzten Tagen das Interesse des Schweizer Meisters und Champions-League-Teilnehmers FC Basel, aber auch Borussia Mönchengladbach soll über den 25 Jahre alten Schweizer nachdenken. Basel sei „nicht interessant“ sagt Schwegler und Hübner berichtet, „dass die Eintracht für ihn die erste Option ist.“ Hört sich alles gut an, doch unterschrieben ist eben noch nichts.

In jedem Fall laufen die Planungen der Eintracht auf Hochtouren. Mit dem Wolfsburger Patrick Helmes, der schon im Winter zur Eintracht wollte, dann aber doch in Wolfsburg bleiben musste, gibt es weiter „engen Kontakt“, gibt Hübner zu. Zudem hofft der Sportchef, dass er am Ende der Woche schon einen ersten Neuzugang für die nächste Saison vorstellen kann. Der Blick der Eintracht geht bei der Kaderzusammenstellung aktuell klar Richtung erste Bundesliga.

Fürth und Frankfurt Gewinner des Spieltages

Am Wochenende hat sich die Ausgangsposition der Frankfurter deutlich verbessert. Zu 1860 München, die schon zwölf Punkte zurückliegen, und im Grunde auch dem SC Paderborn und dem FC St. Pauli, die mit fünf Punkten zurückgefallen sind, gibt es erstmals etwas deutlichere Abstände in der Tabelle. „Wenn wir am Montag in Berlin gewinnen, wäre dies ein großer Schritt“, sagte Trainer Armin Veh gestern nach dem Training und lachte, „weil jeder Sieg ein großer Schritt ist.“

Die „lange Woche“ bis zum Auswärtsspiel am Montag in der Hauptstadt hatte für die Profis mit einem Waldlauf begonnen. „Wir haben zwei Tage mehr Zeit bis zum Spiel und können nochmal etwas an der Ausdauer arbeiten“, sagte Veh. Heute Mittag geht’s dann auf dem Platz mit Ballarbeit weiter.

Quelle: op-online.de

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