Koalition will Stadionmiete nicht senken

Frankfurt (mos) - Die schwarz-grüne Magistrats-Koalition in Frankfurt hat eine von Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer geforderte Reduzierung der Stadionmiete abgelehnt.

„Das ist angesichts der Finanzlage nicht vermittelbar“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Heuser der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, „die sollen den Vertrag erfüllen und gut Fußball spielen.“ Der Sportausschuss der Stadt widersprach Fischers Behauptung, die Eintracht zahle pro Jahr zehn Millionen Euro Stadionmiete. Laut Vertrag zahle die Eintracht als Erstligist eine Warmmiete von 7,5 Millionen Euro, in dieser Saison als Zweitligist sogar nur 3,5 Millionen Euro, erklärte Lothar Schäfer, Geschäftsführer der städtischen Besitzgesellschaft Sportpark Stadion Frankfurt GmbH.

Es stimme zwar, dass die Eintracht im Vergleich zur Kalkulation vor acht Jahren insgesamt 20 Millionen Euro mehr gezahlt habe. Dies liege aber daran, dass die Mietzahlung variabel vereinbart worden sei - abhängig vor allem von der Zahl der Zuschauer und eben auch mit einem Risiko für den Betreiber, falls die Zuschauerzahl niedriger gewesen wäre als angenommen. Vom hohen Zuschauerzuspruch habe aber auch die Eintracht profitiert, die im Vertragszeitraum auch 50 Millionen Euro mehr eingenommen habe.

Quelle: op-online.de

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