Meiers Chancen steigen

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Wegen den Vorfällen in Karlsruhe muss die Eintracht 40 000 Euro Strafe zahlen.

Frankfurt - (sp) Friedhelm Funkel grübelt. „So eine schwierige Situation hatte ich lange nicht mehr“, sagt der Trainer der Frankfurter Eintracht vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr). Nikos Liberopoulos kann nicht spielen, die Schmerzen am gebrochenen kleinen Zeh des rechten Fußes sind zu groß.

Der zweite Stürmer Martin Fenin hat das Abschlusstraining absolviert, litt dabei aber sichtlich unter Schmerzen. Ganz kurzfristig will Funkel entscheiden, ob er Fenin einsetzt: „Ich weiß überhaupt noch nicht, was ich mache.“

Es sind nicht nur die Ausfälle im eigenen Team, die dem Trainer Kopfzerbrechen bereiten. „Schalke ist in der Luft extrem stark“, sagt Funkel. Seine personellen Möglichkeiten für die „Luftkämpfe“ sind dagegen ziemlich beschränkt. Marco Russ und der Brasilianer Chris werden die Innenverteidigung bilden. Gerade wegen der Kopfballstärke der Schalker hat Alexander Meier gute Chancen, ins Team zurückzukehren. „Schalke hat im Mittelfeld lauter Kampfschweine“, weiß der Eintracht-Trainer, der unbedingt verhindern will, dass er ehemalige Frankfurter Jermaine Jones ausgerechnet auf Schönspieler Caio trifft. „Caio gegen Jones, das geht überhaupt nicht“, sagt Funkel. Jones' Rückkehr nach Frankfurt birgt derweil wieder einmal viel Brisanz. Eventuelle Pfiffe gegen sich hat er als „lächerlich“ bezeichnet und sie damit vermutlich erst wieder provoziert.

Das DFB-Sportgericht hat die Eintracht unterdessen aufgrund der Vorfälle beim Spiel in Karlsruhe „nur“ mit einer Strafe von 40 000 Euro belegt, wies aber unmissverständlich darauf hin, dass im Wiederholungsfalle die Verhängung einer Platzsperre oder eines „Geisterspiels“ drohe.

Die Partie gegen Schalke ist ausverkauft. Ein paar wenige Restkarten gibt es dagegen noch für das Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim, das vom 13. März (Freitag) auf den 14. März (Samstag) verlegt worden ist.

Eintracht:Pröll - Ochs, Russ, Chris, Petkovic - Fink, Inamoto - Steinhöfer, Meier, Köhler - Fenin - Bank: Nikolov - Mahdavikia, Bellaid, Ljubicic, Toski, Caio, Kweuke, Korkmaz

Quelle: op-online.de

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