Neue Gespräche mit Altintop und Heller

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Marcel Heller (rechts) überzeugte besonders gegen Bayern München (links Pranjic und Alaba).

Frankfurt ‐ Bleiben oder gehen? Seit dem Ende der Bundesliga-Saison am 16. Mai können sich Halil Altintop und Marcel Heller nicht entscheiden, ob sie ihre Verträge bei der Frankfurter Eintracht verlängern oder den Verein verlassen sollen. Von Josef Schmitt

Die Berater der Spieler suchen andere Alternativen, sind aber offenbar nicht weitergekommen. Beide sind nun wieder an den Verhandlungstisch bei der Eintracht zurückgekehrt. „Wir reden miteinander“, bestätigt Eintrachts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen, „aber noch gibt es keine Lösungen.“ Trainer Michael Skibbe hat sich dafür ausgesprochen, beide Spieler zu behalten. Bei Halil Altintop geht es ums Geld. Ein erstes Angebot, angeblich über 1,5 Millionen Euro Gehalt pro Jahr, hat die Eintracht längst zurückgezogen. „Wir wollen nicht, dass jemand mit unserem Angebot durch die Gegend rennt“, sagt Heribert Bruchhagen. Doch genau dies scheint in den letzten Wochen passiert zu sein, denn der 27 Jahre alte Altintop wurde bei mehreren anderen Klubs, vor allem in seiner türkischen Heimat, aber auch in Spanien angeboten. Doch fündig geworden, ist Berater Reza Fazeli offenbar nicht.

Bei Marcel Heller (24) geht es um die sportliche Perspektive. Der Berater des Flügelspielers, Gerd vom Bruch, sucht seit Wochen einen Klub in der ersten oder zweiten Liga, der einen Stammplatz garantieren kann. Doch auch dies ist schwer. Bei der Eintracht hat Heller durch gute Leistungen gegen Bayern München und den VfL Wolfsburg Reklame in eigener Sache gemacht. „Unser Trainer hat seine Meinung geändert“, sagt Bruchhagen, „ursprünglich war er bereit, Heller abzugeben, jetzt will er ihn behalten.“ Dabei ist Bruchhagen längst klar geworden, dass die Eintracht im Offensivbereich überbesetzt sein könnte, wenn Altintop und Heller blieben und Ioannis Amanatidis ein Comeback schafft. Zuletzt hatten die Frankfurter meist mit vier Offensivkräften gespielt. Skibbe stehen in der neuen Saison für diese vier Positionen mit Ochs, Heller (offensiv rechts), Caio und Meier (offensiv zentral), Köhler und Korkmaz (offensiv links) sowie Halil Altintop, Fenin, Gekas, Amanatidis, Tosun und Alvarez (Spitzen) immerhin zwölf Spieler zur Verfügung.

Quelle: op-online.de

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