Matmour zunächst auf der Bank

Occean bleibt in Startformation der Eintracht

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Armin Veh

Frankfurt - Direkt mit dem Abpfiff des letzten Spiels des Jahres am Samstag beim VfL Wolfsburg gegen 17. 20 Uhr beginnt für Trainer und Spieler der Frankfurter Eintracht der Urlaub.

Der nach Ende der Hinrunde übliche Laktattest wurde extra vorgezogen, so wichtig ist den Trainern die Regeneration nach der anstrengenden Hinrunde. „Alles in Ordnung“, kommentierte Konditionstrainer Christian Kolodziej knapp den körperlichen Zustand der Mannschaft. Sportdirektor und Trainerteam werden ein paar Tage in den Schnee fahren, die meisten Spieler fliegen der Sonne entgegen.

Fürs erste Training der Woche am Mittwoch hatte sich Trainer Armin Veh wieder mal etwas besonderes einfallen lassen. Er ließ nicht wie sonst üblich drei Tage vor einem Bundesligaspiel die Stammelf gegen die Reservisten spielen, sondern setzte den Trainingsklassiker „Jung gegen Alt“ an. Die Jungen um Sebastian Jung und Sebastian Rode gewannen, obwohl Alex Meier für die „Alten“ ein besonders spektakuläres Tor gelang.

„Olli Occean wird spielen“

Die Startformation wird Veh nach dem 4:1 gegen Werder Bremen wohl nicht verändern. Auch nicht im Angriff. „Olli Occean wird spielen“, verkündete Veh, „es wäre psychologisch sicher nicht glücklich, ihn jetzt wieder rauszunehmen.“ Karim Matmour muss nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre zunächst auf die Bank.

Ob Occean auch in der Rückrunde noch erste Wahl sein wird, bleibt offen. Veh hätte gerne einen neuen Stürmer. „Darauf hoffe ich, aber ich verlange es nicht“, sagt der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer, wohl wissend, dass das Budget des Klubs nicht besonders ausgeprägt ist. Veh weiß, dass die Verpflichtung eines neuen Angreifers nur dann möglich sein wird, wenn ein anderer Spieler abgegeben werden kann. Gehen soll Rob Friend, der aber nach wie vor seinen bis Sommer 2014 laufenden Vertrag erfüllen will.

Streichliste bei der Eintracht ist kurz

Die Streichliste bei der Eintracht ist kurz. Denn der Trainer will den Kader nicht schwächen. Gerade „Edelreservisten“ wie die Mittelfeldspieler Benjamin Köhler und Sonny Kittel sowie Stürmer Erwin Hoffer seien wichtig für das große Ganze. „Köhler, Kittel und Hoffer lasse ich nicht weg“, sagt Veh bestimmt. Das gilt wohl auch für Constant Djakpa, die einzige Alternative für Bastian Oczipka als Linksverteidiger.

Heiko Butscher aber, der gegen Bremen sein Saisondebüt gab und auch in Wolfsburg spielen wird, würde die Eintracht sicher gehen lassen, wenn ein adäquates Angebot kommt. Grundvoraussetzung aber: Veh bekommt den geforderten Abwehrspieler. „Dass wir einen Innenverteidiger brauchen, ist doch klar“, sagt der Trainer, denn niemand weiß, wann Bamba Anderson nach seiner Hüftoperation zurückkehren wird. Klar ist auch, dass der ehemalige Frankfurter Marco Russ vom VfL Wolfsburg der erste, aber nicht der einzige Kandidat ist.

sp

Quelle: op-online.de

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