Armin Veh bleibt gelassen

Rode schweigt zu den Bayern-Gerüchten

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Die Bayern sollen laut Münchner Merkur Interesse am Defensivspieler Rode haben.

Frankfurt (sp) - Die Nachricht ist ebenso deutlich wie unbelegt: „Bayern an Rode dran“, hat der Münchner Merkur geschrieben, ohne Quellenangabe, einfach so. Bei der Frankfurter Eintracht versuchen sie mit der Meldung gelassen umzugehen.

„Ich glaube es nicht, dass die Bayern ihn wirklich wollen und es interessiert mich auch nicht“, sagte Trainer Armin Veh. Gerade in München ist Rodes Position im defensiven Mittelfeld doppelt und dreifach besetzt. Für den Spanier Martínez haben die Bayern im Sommer schlappe 40 Millionen Euro ausgegeben. Ob die Münchner im so gut gestarteten Aufsteiger schon einen ersten Konkurrenten wittern und deshalb erste Störfeuer vorbereiten? Auch daran will Veh nicht glauben. „Immer hübsch bescheiden bleiben“, mahnt er.

Eintracht will Rode von vorzeitiger Vertragsverlängerung überzeugen

Rode hat wie sein U21-Nationalspieler-Kollege Sebastian Jung noch einen Vertrag bis 2014, es gibt also keine aktuellen Sorgen um den Verbleib. Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat schon ausgeschlossen, dass Rode geht, „solange ich hier bin“. Auch Bruchhagen steht noch bis 2014 unter Vertrag.

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Die Eintracht will den ehemaligen Offenbacher überzeugen, sogar vorzeitig bis 2016 zu verlängern. Das könnte freilich schwierig werden, denn längst haben die Berater die Möglichkeit gewittert, mit dem Spieler viel Geld zu verdienen. Bruchhagen sagt trotzdem: „Warum sollte Rode oder ein anderer unserer Jungen weggehen?“ Eine Aussage, die impliziert, wie gut es den Spielern in diesen Tagen und Wochen in Frankfurt geht. Die sportliche Perspektive stimmt, wirtschaftlich will die Eintracht die Gehälter in den angebotenen neuen Verträgen deutlich anheben.

Rode selbst wollte auf Anweisung des Trainers gestern nichts sagen. Es ist kein „Maulkorb“ den Veh seinen Profis umgehängt hat, es war eher ein gut gemeinter Rat. In englischen Wochen zwischen zwei Spielen sei es besonders wichtig, dass die Spieler sich voll auf ihren Beruf konzentrieren, sagt der Eintracht-Trainer. Außerdem sei es nötig, „dass sie nach dem Dortmund-Spiel einfach mal runterkommen“.

Das gilt auch für Constant Djakpa, der wegen einer Virusinfektion einige Tage im Krankenhaus verbrachte. Er soll nächste Woche wieder mit leichtem Training beginnen.

Quelle: op-online.de

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