Abwehrspieler ist sich mit Eintracht einig

Russ hat keine Bedenken mehr

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Marco Russ im Einsatz für den VfL Wolfsburg.

Frankfurt - Abwehrspieler Marco Russ steht nach nur eineinhalb Jahren beim VfL Wolfsburg vor der Rückkehr zur Frankfurter Eintracht. Mit ihm Sprach unser Mitarbeiter Peppi Schmitt.

Marco Russ (27), der im Sommer 2011 für drei Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt war, soll in der Rückrunde wieder die Frankfurter Abwehr verstärken. Sein letztes Spiel hat Russ, der aus der Jugend des VfB Großauheim stammt und am Riederwald ausgebildet wurde, am 15. Juli 2011 beim 3:2 in Fürth für die Eintracht gemacht.

Sind die Koffer schon gepackt, wie Eintracht-Manager Bruno Hübner vermutet?

Ja, aber noch nicht für den Wechsel nach Frankfurt, sondern für den Winterurlaub mit der Familie in Österreich.

Kehren Sie denn zurück zur Eintracht?

Ich würde gerne zurückkommen. Deshalb musste ich auch nicht lange nachdenken, als sich Bruno Hübner gemeldet hat.

Wie ist der Stand der Verhandlungen?

Die Vereine müssen die Wechselmodalitäten regeln, da hakt es wohl noch. Ich selbst bin mit der Eintracht einig. Eigentlich habe ich keine großen Bedenken mehr, dass es nicht klappen könnte.

Sie haben in Wolfsburg in der gesamten Hinrunde nicht mehr gespielt, nicht einmal in der U23. Wie haben sie sich fit gehalten?

Ich habe bei der U23 unter Lorenz-Günther Köstner mittrainiert. Ich hätte auch gerne in der U23 gespielt, aber die Verantwortlichen hatten andere Pläne, haben auf die Amateurspieler gesetzt.

Haben Sie auf eine neue Chance gehofft, als Köstner dann Nachfolger von Felix Magath wurde?

Mir war schnell klar, dass das nichts mehr wird. Das habe ich abgehakt.

Sie würden also nun aus der Wolfsburger U23 ohne Spielpraxis zum Vierten der Bundesliga wechseln. Hört sich nach einem großen Sprung an?

Ich komme nicht mit der Gewissheit zurück, dass ich auf jeden Fall spiele. Die Eintracht hat eine Superhinrunde gespielt. Es wird schwer, einen Platz im Team zu bekommen. Aber ich nehme diese Herausforderung an.

Quelle: op-online.de

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