Für die „Sechser“-Position ist Rode noch zu „hibbelig“

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Torjubel: Sebastian Rode kam für Eintracht Frankfurt bislang 16 Mal in der 1. und 2. Liga zum Einsatz. Dabei traf er dreimal.

Frankfurt (sp) - Sebastian Rode wirkt ausgeglichen und entspannt. Die Gesundheit macht dem 20 Jahre alten Profi von Eintracht Frankfurt keine Probleme, die schon beide schwer verletzten Knie sind wieder in Ordnung.

„Und ich habe endlich mal eine Vorbereitung komplett mitmachen können“, erzählt er. Was nichts daran geändert hat, dass er einen mühsamen Start in die Saison hatte.

„Eigentlich ist er ein Sechser“, sagt Trainer Armin Veh, „aber da ist er mir momentan zu hibbelig.“ Also hat er den ehemaligen Offenbacher zuletzt im rechten Mittelfeld spielen lassen. Er sei nicht in Bestform gewesen und habe deshalb nicht die nötige Ruhe am Ball gehabt, gesteht Rode. „Da ist es momentan vielleicht besser, wenn ich außen spiele.“ Zuletzt im Derby gegen den FSV Frankfurt hat er sein erstes Saisontor erzielt. „Ich fühle, dass es besser wird“, sagt der Blondschopf. Den Aufwärtstrend will er im Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Paderborn fortsetzen.

Wie einige andere auch, schiebt der Juniorennationalspieler unter der Woche einige Zusatzschichten. „Nicht so oft wie Alex Meier, aber regelmäßig“ gehe er in den Kraftraum. „Das hilft mir“, glaubt Rode. Wohl auch, dass Veh viel Wert auf Krafttraining legt, jedenfalls mehr als zuvor Christoph Daum und viel mehr als Michael Skibbe. „Alle drei Trainer haben verschiedene Trainingsansätze“, sagt Rode, die Umstellung aber sei ihm nicht schwer gefallen. Das aktuelle Trainingsprogramm sei wie schon unter Daum „sehr intensiv“. Rode scheint es gut zu bekommen.

Die Stimmung sei gut, die jüngsten Erfolge haben Selbstvertrauen gegeben. Und ab Donnerstag wird dann noch mehr Ruhe einkehren. „Mittwoch ist es endlich vorbei“, sagt Rode und meint damit die Transferperiode, die auch bei der Eintracht für viele Schlagzeilen sorgt. Man habe „ständig im Hinterkopf“, dass Spieler noch kommen oder gehen könnten, so Rode. „Es ist gut, dass wir bald wissen, mit welcher Mannschaft wir bis zum Winter spielen.“

Quelle: op-online.de

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