Rode kurz vor Vertragsverlängerung

Viel Spaß und gute Gefühle vor dem Auftakt

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Frankfurt (pes) - Die Anspannung steigt. „Bei mir ist das Kribbeln schon da, viel früher als sonst“, sagt Armin Veh vor dem Bundesligastart mit dem Heimspiel am Samstagabend gegen Bayer Leverkusen.

Der Trainer der Frankfurter Eintracht geht mit großer Vorfreude und klaren Erwartungen in die neue Spielzeit. „Unser Ziel ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt er, „wir wollen mit viel Freude spielen und zeigen, dass wir jeden schlagen können.“

Die Vorbereitungszeit habe trotz der ungewöhnlichen Länge „viel Spaß“ gemacht, „jetzt habe ich ein richtig gutes Gefühl.“ 27.800 Zuschauer werden beim Auftakt nur dabei sein. Die Eintracht hat wegen des DFB-Urteils nur 26.500 Karten verkaufen dürfen, die alle an Dauerkartenbesitzer gegangen sind, Leverkusen hat von den zur Verfügung stehenden 5000 Tickets lediglich 1300 abgesetzt.

Pokalaus seit einigen Tagen kein Thema

Das Pokalaus von Aue ist seit einigen Tagen schon kein Thema mehr im Kreis der Mannschaft. „Da denken wir nicht mehr dran“, sagt Mittelfeldspieler Sebastian Rode, „jetzt zählt nur noch die Bundesliga.“ Der ehemalige Offenbacher steht kurz davor, seinen Vertrag vorzeitig um weitere drei Jahre zu verlängern. „Es sieht gut aus“, sagt der U 21-Nationalspieler, „ich hoffe, dass es bald zum Abschluss kommt.“

Vor dem Gegner haben sie großen Respekt, aber keine Angst. Leverkusen habe ganz sicher „mehr individuelle Qualität“, glaubt der Trainer, „aber an einem guten Tag können wir sie sicher besiegen.“ Besonders die schnellen Angreifer Andre Schürrle, Karim Bellarabi und Stefan Kießling bereiten dem Eintracht-Trainer Kopfzerbrechen. Defensiv muss Veh noch auswählen, ob an der Seite von Neuzugang Carlos Zambrano nun Vadim Demidov oder Bamba Anderson spielen wird.

Eintracht „gut vorbereitet“

Aus Sicht von Vorstandschef Heribert Bruchhagen, geht die Eintracht „gut vorbereitet“ in die Saison. Bruchhagen ist „froh“, dass die Frankfurter Fans dem Klub die Treue gehalten hätten. 60 Logen wurden verkauft, das ist eine Auslastung von 75 Prozent. Dazu wurden 2100 Business-Seats, rund 95 Prozent, verkauft. „Jetzt drücken wir uns allen die Daumen, dass es sportlich gut läuft“, sagte Bruchhagen.

Bayer Leverkusens Teamchef Sami Hyypiä fährt mit großem Respekt nach Frankfurt. „Die Frankfurter haben eine starke Mannschaft. Sie haben jahrelang in der Bundesliga gespielt, deshalb zähle ich sie auch nicht zu den Aufsteigern“, sagte der Finne. „Es wird sicher ein enges Spiel. Der Unterschied zwischen Ergebnis und kein Ergebnis ist klein.“

Quelle: op-online.de

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