Veh muss die Eintracht-Abwehr umbauen

Ein „tolles Jahr“ mit einem Sieg abschließen

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Frankfurt - Heribert Bruchhagen hat sein Fazit gezogen, Armin Veh will noch ein paar Tage abwarten. Der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Eintracht bezeichnet 2012 als ein „tolles Jahr“ und die Arbeit des Trainerteams als „herausragend“.

Der Klub habe alle sportlichen Ziele erreicht und das sei „das Wichtigste“. Nun blicke er „optimistisch“ aufs nächste Jahr, wohl wissend, „dass die sportlichen Erwartungen durch die überragenden Ergebnisse gestiegen sind.“

Mit 27 Punkten könnte die Eintracht schon zufrieden Weihnachten feiern, aller Voraussicht nach auf einem Platz, der für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb reichen würde. Ein weiterer Sieg im letzten Spiel in Wolfsburg würde die Bilanz noch weiter verschönern. Deshalb will der Trainer auch erst am Samstagabend Bilanz ziehen. „Noch ist es nicht vorbei“, sagt Veh, der am liebsten nochmal drei Punkte aus der VW-Stadt mitnehmen würde. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagt er. Freilich ist der letzte Auswärtssieg schon eine Weile her, es war am 21. September in Nürnberg.

Als Tabellenvierter zum Vierzehnten

Die Frankfurter reisen als Tabellenvierter zum Vierzehnten nach Wolfsburg. Und kommen mit viel Selbstvertrauen. Das eigene Spiel soll durchgesetzt werden, eine taktische Ausrichtung am Gegner komme auch diesmal nicht in Frage. Und so wird sich Wölfe-Spielmacher Diego keiner besonderen Bewachung erfreuen. Das wird neu sein für den Brasilianer in Spielen gegen die Eintracht. In früheren Jahren hatte sich meist Patrick Ochs um Diego gekümmert. „Manndeckung machen wir nicht, das ist nicht unser Spiel“, sagt Veh. Angriff wird weiter die beste Verteidigung der Eintracht bleiben. Zumal die Verteidigung schon wieder verändert werden muss. Gerade hatte sich Heiko Butscher ins Team gespielt, da fällt er schon wieder aus.

sp

Quelle: op-online.de

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