Eintracht holt Wunschspieler

Zambrano und Kouemaha unterschreiben Verträge

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Carlos Zambrano spielte zuvor beim FC St. Pauli.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat rechtzeitig vor dem ersten Pflichtspiel seinen Kader verstärkt: Abwehrspieler Carlos Zambrano und Stürmer Dorge Kouemaha unterschrieben vor dem Pokalspiel bei Erzgebirge Aue ihre Verträge beim Bundesliga-Aufsteiger.

Punktlandung geglückt: Rechtzeitig zum Pflichtspielautakt hat Eintracht Frankfurt die erhofften Neuzugänge präsentiert. Innenverteidiger Carlos Zambrano vom FC St. Pauli und Stürmer Dorge Kouemaha vom FC Brügge wechselten zwei Tage vor dem Pokalspiel des Bundesliga-Aufsteigers bei Erzgebirge Aue (Sonntag, 16 Uhr).

„Er ist genau der Spieler, den wir uns gewünscht haben“, kommentierte Sportdirektor Bruno Hübner die Verpflichtung des Peruaners Zambrano, der einen Dreijahresvertrag erhält. „Aggressives Zweikampfverhalten plus Entwicklungspotenzial - er hat das Zeug zu einem guten Bundesliga-Spieler“, ergänzte Trainer Armin Veh. Nach jeweils zwei Jahren bei Schalke 04 und zuletzt in Hamburg wäre die Eintracht die dritte Bundesliga-Station des 23-Jährigen, für den die Frankfurter nach Medienberichten 1,2 Millionen Euro Ablöse bezahlen. „Die Vertragsgestaltung war bei ihm ziemlich kompliziert. Daher sind wir froh, dass der Transfer unter Dach und Fach ist“, sagte Hübner.

„Alternative zu Olivier Occean“

Zudem wird Stürmer Kouemaha (früher MSV Duisburg und 1. FC Kaiserslautern) für ein Jahr vom belgischen Spitzenclub FC Brügge ausgeliehen. Der 29-Jährige soll die Möglichkeiten im Offensivbereich des Aufsteigers vom Main erweitern. „Er ist eine Alternative zu Olivier Occean - wenn er fit ist“, sagte Veh über den bulligen Kameruner.

Im Februar dieses Jahres zog sich Kouemaha einen Achillessehnenriss zu, weshalb es lange Zweifel an seiner Verpflichtung gab. Ob die beiden Neuzugänge die Reise ins Erzgebirge mit antreten, ließ Veh indes noch offen. Klar ist hingegen seine Zielsetzung für das Spiel beim Tabellenvorletzten der zweiten Liga: „Ich möchte eine Runde weiterkommen, auch wenn wir mit Aue nicht das einfachste Los gezogen haben.“ Wer das Eintracht-Tor hüten wird, ließ der 51-Jährige noch offen: „Wir haben zwei gute Torhüter. Einer von ihnen wird spielen.“ Beim letzten Test gegen den spanischen Spitzenclub FC Valencia (4:2) hatte Neuzugang Kevin Trapp den Vorzug vor Routinier Oka Nikolov erhalten.

Vorhergesagte Hitze

Die vorhergesagte Hitze wird Veh im Falle eines Scheiterns nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Beide Mannschaften haben ja mit den gleichen Wetterbedingungen zu kämpfen.“ Indes baut Aues Trainer Carsten Baumann auf die Rolle des Underdogs, und dass sich sein Team bereits im Pflichtspiel-Modus befindet. „Von zehn Partien gewinnt Frankfurt neun. Wir müssen zusehen, dass wir das eine Spiel, in dem wir gut sind und die Eintracht vielleicht nicht bei 100 Prozent ist, gewinnen“, meinte Baumann.

dpa

Quelle: op-online.de

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