Veh signalisiert Bereitschaft zum Bleiben

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Mit dem Winken überlegt es sich Eintracht-Trainer Armin Veh doch nochmal und signalisiert Bereitschaft zum Bleiben.

Frankfurt (sp) - Den Aufstieg in die Bundesliga hat die Frankfurter Eintracht am letzten Montag mit dem 3:0 bei Alemannia Aachen geschafft. Nun deutet alles darauf hin, dass der Klub auch den nächsten wichtigen Kampf für sich entscheiden kann.

Nach ersten intensiven Gesprächen mit Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner hat Trainer Armin Veh signalisiert, dass er bereit ist, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern.

In einer gemeinsamen Presseerklärung heißt es, dass die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit „sinnvoll“ sei. „Alle Beteiligten haben erklärt, dass die grundsätzliche Bereitschaft besteht, die Zusammenarbeit fortzusetzen“, heißt es wörtlich. Nicht verschwiegen wurde, „dass Cheftrainer Veh einige Notwendigkeiten genannt hat, um in der kommenden Saison in der Bundesliga bestehen zu können.“

Veh macht sein Bleiben von der Erfüllung einiger Forderungen abhängig. Dabei geht es nicht nur, aber vor allem, um sportliche Perspektiven, respektive der Möglichkeit, den Kader mit einigen neuen, guten Spielern zu verstärken. Auch einige organisatorische Dinge würde der Trainer gerne verändert sehen. „Es war ein sehr konstruktives Gespräch“, bestätigte der Trainer in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Sonntag gegen 1860 München, „es wurden Dinge angesprochen, die für die Eintracht und für mich sehr wichtig sind.“ Verein und Trainer haben sich einen Zeitrahmen gesetzt, in dem die nun vorbereitete Entscheidung auch endgültig besiegelt werden soll.

Bis zum Ende der Saison wollen beide Seiten Klarheit haben, also bis Ende der kommenden Woche. „Man kann nicht alles an einem Abend abhandeln“, sagte Veh nach dem Abendessen in einem Nobelrestaurant in Bad Homburg: „Es geht hier ja auch um eine strategische Planung.“ Diese sei wichtig, „weil die Bundesliga keine Fehler verzeiht.“

Hört sich alles danach an, als habe sich der Trainer entschieden, der Eintracht die Treue zu halten. Die Erfüllung der Wünsche und Forderungen obliegt Bruchhagen, Hübner und womöglich dem Aufsichtsrat. „Der Verein besteht ja nicht nur aus uns Dreien“, sagt Veh.

Quelle: op-online.de

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