Skibbe will keinen neuen Stürmer

Frankfurt - (sp) Wenn heute Nachmittag das Training der Frankfurter Eintracht wieder beginnt, dann steht der neue Trainer Michael Skibbe vor vielen ungeklärten Fragen. Viele Spieler aus dem 30 Profis umfassenden Aufgebot fehlen zum Auftakt, sind verletzt oder nach schweren Verletzungen noch nicht wieder einsatzfähig.

Mit dabei sind die beiden Neuzugänge Ralf Fährmann und Maik Franz sowie die beiden A-Jugendlichen Marcos Alvarez und Cenk Tosun. Gerüchten zufolge soll heute auch noch ein weiterer neuer Mittelfeldspieler vorgestellt werden. Und Nikola Petkovic, der mit Serbien an der U 21-Europameisterschaft teilgenommen hat, wird keinen Sonderurlaub in Anspruch nehmen, sondern vom ersten Tag an seine Chance suchen.

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Auch der drohende längere Ausfall von Martin Fenin (Leistenoperation) hat die sportliche Führung der Eintracht nicht zum Umdenken veranlasst. „In sechs bis acht Wochen wird Martin schon wieder spielfähig sein“, glaubt Skibbe. Deshalb werde die Eintracht sich zunächst nicht um einen neuen Stürmer bemühen. „Wir haben mit Liberopoulos und Amanatidis zwei zentrale Spitzen“, sagt Michael Skibbe, „und auch drumherum habe ich genügend Auswahl.“ Mit Markus Steinhöfer, Ümit Korkmaz, Benjamin Köhler oder Caio gebe es Spieler, die über Außen Druck machen könnten. Dazu kehrt zumindest vorübergehend der im letzten halben Jahr nach Duisburg ausgeliehene Marcel Heller zurück.

Kein Zurück wird es wohl für Armin Reutershahn geben. Die Eintracht wird sich vom Assistenten des früheren Trainers Friedhelm Funkel gegen eine Abfindung vorzeitig trennen.

Quelle: op-online.de

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