Für Stürmer fehlt das Geld

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Trainer Michael Skibbe ist bereit, mit dem Angriffstrio Ioannis Amanatidis, Martin Fenin und Nikos Liberopoulos in die Saison zu starten.

Frankfurt - (sp) Die Frankfurter Eintracht wird zur neuen Saison keinen neuen Stürmer verpflichten. Die finanzielle Situation lasse dies nicht zu.

Trainer Michael Skibbe ist bereit, mit dem Angriffstrio Ioannis Amanatidis, Martin Fenin und Nikos Liberopoulos in die Saison zu starten. „Wir werden allerdings genau beobachten, wie sich der Gesundheitszustand bei Ioannis Amanatidis entwickelt“, sagt Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Kapitän Amanatidis hat sich gerade erst von einem Knorpelschaden im Knie erholt.

Offen bleibt, ob der zuletzt an den MSV Duisburg ausgeliehene Marcel Heller zurückkehren wird. Die Tendenz geht dahin, Heller erneut auszuleihen. Als Alternativen zum Sturmtrio stehen Skibbe noch die Nachwuchsspieler Juvhel Tsoumou, Marcos Alvarez und Cenk Tosun zur Verfügung, die bei den Profis trainieren und in der U 23 oder U 19 spielen sollen.

Der nächste Neuzugang der Eintracht wird Edwin Boekamp sein. Er wird Assistenztrainer von Michael Skibbe. Der Vertrag mit dem 50-Jährigen sei zwar noch nicht unterschrieben, sagt Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen, „aber wir sind uns einig.“ Skibbe hat mit Boekamp schon in Dortmund und in Istanbul zusammengearbeitet.

Offen ist zehn Tage vor dem Trainingsstart am 29.Juni noch, ob Armin Reutershahn auf seinen Platz zurückkehren wird. Der Vertrag des ehemaligen Funkel-Assistenten läuft noch bis 2010. Michael Skibbe steht zu dieser Vereinbarung, macht aber eine Einschränkung. Er will wissen, ob Reutershahn für die gesamte Saison zur Verfügung steht und nicht bei erstbester Gelegenheit mit seinem ehemaligen Chef Friedhelm Funkel eine andere Herausforderung sucht. Funkel hat angekündigt, einige Monate Pause zu machen. So lange wird er weiter in Frankfurt wohnen und von der Eintracht bezahlt. Die beiden anderen Assistenten bleiben im Team. Andreas Menger wird weiter mit den Torhütern trainieren, Michael Fabacher mit den Rekonvaleszenten.

Quelle: op-online.de

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