Teber erlöst Eintracht

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Liberopoulos erzielt hier am machtlosen Aachener Torhüter Stuckmann vorbei das frühe 2:0 für die Eintracht. Nach einer klaren 5:1-Führung zitterten sich die Frankfurter noch zum 6:4-Erfolg.

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Dem 3:0 in der ersten Runde bei den Offenbacher Kickers ließen die Frankfurter gestern Abend vor 27  450 Zuschauern ein 6:4 (3:1) gegen den klassentieferen Zweitligisten Alemannia Aachen folgen. Von Josef Schmitt

In beiden Hälften gelang den Hessen ein Blitzstart mit jeweils zwei Toren. Die Aachener spielten über weite Strecken gut mit, profitierten von Frankfurter Lässigkeiten. Für die Eintracht trafen zweimal Nikos Liberopoulos, Caio, Alexander Meier und Selim Teber. Dazu kam ein Treffer von Chris unter Mithilfe des Aacheners Szukala. Für die Alemannia trafen Babacar Gueye zum 1:2 und 4:5 sowie Benjamin Auer zum 2:5 und 3:5.

Eintracht Frankfurt: Nikolov (4) - Ochs (2,5), Vasoski (4/72. Bajramovic -), Russ (2,5), Spycher (3,5) - Chris (3) - Teber (3), Schwegler (3,5) - Caio (3,5) - Meier (3/67. Fenin 3,5), Liberopoulos (2,5)

Alemannia Aachen: Stuckmann - Demai (53. Oussalé), Szukala, Olajengbesi, Achenbach - Junglas, Fiel - Müller (64. Burkhardt), Kratz (64. Milchraum), Gueye - Auer

SR: Drees (Münster-Sarmsheim)

Zuschauer:27 450

Tore: 1:0 Caio (1.), 2:0 Liberopoulos (5.), 2:1 Gueye (23.), 3:1 Eigentor Szukala (45.), 4:1 Liberopoulos (50.), 5:1 Meier (53.), 5:2, 5:3 Auer (66., 72.), 5:4 Gueye (88.), 6:4 Teber (89./FE)

Gelb: Teber / Achenbach, Milchraum

Seine Mannschaft habe ihm „Riesenspaß“ gemacht, auch wenn „ich mir natürlich weniger Gegentore gewünscht hätte“, sagte Frankfurts Trainer Michael Skibbe. Jeweils nach den deutlichen Führungen sei die Konzentration „total abgesackt“, bemängelte er, „das gibt mir Argumente für einige deutliche Worte mit meinen Spielern.“ Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen meinte: „Ich hatte immer das Gefühl, dass wir gewinnen, aber offenbar hatten die Spieler dieses Gefühl auch.“ Allerdings zog sich Frankfurts Abwehrspieler Aleksandar Vasoski eine Rippenverletzung zu und fällt am Wochenende im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart aus.

Quelle: op-online.de

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