Trainer Veh zeigt wenig Vertrauen in Reservisten

Trainer Armin Veh.
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Trainer Armin Veh.

Frankfurt (sp) - Am Montag spielt die von Armin Veh trainierte Frankfurter Eintracht in Hamburg beim FC St. Pauli. Hamburg und St. Pauli - da war doch was! Am 16. Februar hatte Veh, damals noch Trainer des HSV, im eigenen Stadion gegen St. Pauli mit 0. 1 verloren.

Es war der Anfang vom Ende seines Engagement in Hamburg. Der Trainer sieht das anders. „Es war der Anfang vom Ende von St. Pauli“, sagt er. Der Kiezklub hatte nach dem sensationellen Derbysieg kein Spiel mehr gewonnen und war als Letzter der Bundesliga abgestiegen. Veh wurde beim HSV einen Monat später nach einer 0:6-Pleite bei den Bayern entlassen. „Ich wäre am Ende der Saison sowieso gegangen“, sagt er.

Wichtig sei die Partie alleine durch die Konstellation an der Spitze der 2. Liga. „Mit einem Sieg könnten wir eine kleine Weiche stellen“, sagt Veh, dessen Team als Zweiter drei Punkte vor St. Pauli liegt. Einmal noch sollen sich die Frankfurter Profis in diesem Jahr zusammenreißen. Der Trainer weiß, dass dies vor allem eine Willensleistung sein wird. „Denn wir sind tatsächlich nicht mehr so wirklich frisch“, gibt er zu. Schließlich habe die Saison ja bereits am 15. Juli begonnen.

Frische Spieler wegen des Kräfteverschleißes?

Veh denkt wegen des Kräfteverschleißes darüber nach, frische Spieler zu bringen. Matthias Lehmann, vergangene Saison noch Kapitän beim FC St. Pauli, ist ein Kandidat für die Startelf. Stefan Bell für die Abwehr oder Erwin Hoffer, Karim Matmour und Rob Friend für die Offensive sind weitere Alternativen. Ihnen allen stecken deutlich weniger Spiele in den Knochen als den Stammkräften. Doch Veh zögert. „Ich muss im Training etwas sehen, die Spieler müssen etwas anbieten, wenn sie ins Team wollen“, fordert er.

Keine Geheimnisse gibt es um Mohamadou Idrissou und seine Verletzung (Bruch im Knöchel). Der Stürmer, der wie Kollege Bamba Anderson (Meniskusschaden) nächste Woche operiert werden soll, wird auf St. Pauli spielen. Der Angreifer ist nicht der einzige, der im Moment beim Training fehlt. Alexander Meier uns Sebastian Rode traten gestern wegen muskulärer Probleme kürzer. Matmour hat noch Kopfweh, nachdem er sich bei einem Zusammenstoß mit Hoffer eine Platzwunde zugezogen hat.

Quelle: op-online.de

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