„Tzavelas wird uns weiterhelfen“

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Will bald wieder für die Eintracht angreifen: Ioannis Amanatidis.

Frankfurt ‐ Wegen einer Knieverletzung bestritt er in der vergangenen Saison nur acht Punktspiele für Eintracht Frankfurt. Kommende Runde will Ioannis Amanatidis aber wieder angreifen. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Peppi Schmitt spricht der griechische Stürmer über seine Comeback-Pläne und die WM in Südafrika.

In zwei Wochen startet die Saisonvorbereitung der Frankfurter Eintracht. Werden Sie nach ihren schweren Knieoperationen dabei sein können?

Davon gehe ich fest aus. Ich habe im Urlaub mein Programm mit Krafttraining, Stabilisationsübungen und Laufeinheiten durchgezogen. Und ich werde ungefähr eine Woche früher nach Frankfurt kommen und mich auf den Auftakt konzentriert vorbereiten.

Viele Leute machen sich Sorgen, dass es nicht mehr reichen könnte mit einer Rückkehr in die Bundesliga. Vorstandschef Bruchhagen hat „mehr Respekt“ für ihre Comeback-Bemühungen eingefordert. Wie sehen Sie die aktuelle Situation?

Zunächst einmal sollte jeder auf sich selbst gucken. Ich bin seit zehn Jahren Profi und weiß, was ich zu tun habe. Ich kann mich und meinen Körper selbst am besten einschätzen. Bisher ist alles gut verlaufen, ich fühle mich auch richtig gut. Aber richtig ist auch, dass die Wahrheit über meinen Gesundheitszustand erst ans Licht kommt, wenn die Belastungen beim Training steigen, wenn ich zweimal oder dreimal am Tag ran muss. Dann sehen wir alle, wie und ob das Knie diesen Belastungen Stand hält.

Die Eintracht hat in Georgios Tzavelas nach Theofanis Gekas einen weiteren Landsmann von ihnen verpflichtet. Was dürfen die Fans von ihm erwarten?

Die Welt ist klein, ich habe Georgios gerade zufällig getroffen. Das ist ein ganz anständiger Junge mit guten Fähigkeiten als Linksverteidiger. Er interpretiert seine Rolle sehr modern, kann gefährlich nach vorne spielen. Er hat einen guten linken Fuß. Er wird uns helfen können. Er kommt auch eine Woche früher nach Frankfurt, dann werde ich intensiv mit ihm reden, ihm ein paar Dinge über Frankfurt erzählen und ihn mit der Eintracht vertraut machen.

Wie verfolgen sie die WM? Ihre Einschätzungen zu Griechenland und Deutschland.

Ich schaue so gut es geht alle Spiele. Griechenland war im ersten Spiel richtig schlecht, auch weil es überraschende Änderungen in der Mannschaft gegeben hatte. Im zweiten Spiel war die Startformation anders und die Leistung viel besser. Gegen Argentinien scheint es nun aussichtslos, aber ich glaube trotzdem, dass wir eine Chance haben. Deutschland hat mich im ersten Spiel wirklich überrascht. Ein solche Leistung hatte ich dieser Mannschaft nicht zugetraut. Gegen Serbien hat sich dann alles normalisiert, auch wenn der Schiedsrichter mit der unberechtigten gelb-roten Karte das Spiel kaputt gemacht hat. Dass Deutschland jetzt gegen Ghana unbedingt gewinnen muss, ist keine optimale Ausgangsposition. Aber wenn sie das nicht schaffen, haben sie es auch nicht verdient weiterzukommen.

Quelle: op-online.de

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