Vasoski fehlt Eintracht bis Saisonende

A. Vasoski

Frankfurt - (sp) Er bleibt der große Pechvogel der Saison: Nachdem Abwehrspieler Aleksandar Vasoski im vergangenen Sommer zwei Lungenoperationen über sich ergehen lassen musste und nach seinem Comeback gegen den 1. FC Köln von einer Zehenverletzung gestoppt wurde, hat sich der Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt nun erneut eine schwere Verletzung zugezogen.

Die Ärzte haben bei dem 29-Jährigen einen Knorpelschaden im Knie diagnostiziert, der eine Operation erforderlich macht. Damit wird Vasoski vermutlich bis zum Ende der Saison ausfallen. Er ist nach Christoph Spycher und Ioannis Amanatidis bereits der dritte Spieler, der der Eintracht wegen einer so schwerwiegenden Verletzung fehlt. „Es ist einfach nur traurig für den Jungen und für uns“, sagte der sichtlich geschockte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel.

Einen weiteren großen Schreck haben alle bei der Eintracht am Sonntag bekommen. Beim lockeren Training der Reservisten einen Tag nach der 1:2-Niederlage gegen Schalke war Spycher seinem Mitspieler Ümit Korkmaz auf jenen Fuß getreten, den sich Korkmaz innerhalb eines halben Jahres zweimal gebrochen hatte. Als Korkmaz vom Feld humpelte, sah vieles danach aus, dass der österreichische Nationalspieler, der gegen Schalke zum ersten Mal in diesem Jahr gespielt hatte, wieder eine schlimme Verletzung erlitten hat. Doch diesmal konnte der Arzt Entwarnung geben. „Es ist eine Prellung mit einem Bluterguss“, sagte Dr. Christoph Seeger, „ich denke, Korkmaz kann bald wieder trainieren.“

Funkel hofft, dass der Stürmer schon heute wieder mittrainiert. Sollte dies klappen, sei Korkmaz für das Spiel am Sonntag bei Arminia Bielefeld „eine echte Alternative.“ Vor allem dann, wenn Nikos Liberopoulos es nach seinem Zehenbruch nicht schafft, bis Sonntag fit zu werden. „Es wird eng“, sagt Funkel. Am Donnerstag will Liberopoulos die erste Schritte in Fußballschuhen unternehmen.

Quelle: op-online.de

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