Wieder „Randalemeister“

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1500 Grad heiße Bengalos fliegen aus dem Eintracht-Fanblock aufs Spielfeld in Aachen.

Frankfurt (sp/sid) - Ein Jahr nach dem „Abstieg der Schande“ (Präsident Peter Fischer) haben Frankfurt und die Region ihre Eintracht wieder lieb. Mit einer grandiosen Saison wurde die Rückkehr in die Erstklassigkeit auf dem schnellstmöglichen Weg geschafft.

68 Punkte nach 32 Spieltagen und 76 geschossene Tore sind eine fantastische Bilanz. Jetzt will die Eintracht noch mehr. Mit der punktgleichen Spielvereinigung Greuther Fürth kämpft sie um die Meisterschaft in der Zweiten Liga. „Die würden wir gerne mitnehmen, das wäre eine schöne Zugabe“, sagt Trainer Armin Veh. Das letzte Heimspiel am Sonntag gegen 1860 München in der bereits mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Arena soll ein ganz großes Fest werden.

Die Feierlichkeiten hatten schon während der 90 Minuten in Aachen begonnen. Mit all ihren Facetten, positiven, wie der ungeheuren Begeisterung der rund 5000 mitgereisten Fans, aber auch negativen, weil ein paar Gemeingefährliche wieder Feuerwerkskörper zündeten und Sitzschalen aus der Verankerung rissen. Außerdem beschädigten die Eintracht-Fans 200 Quadratmeter Rasen, demolierten ein Tor und rissen ein Fluchttor aus der Verankerung. Der selbst ernannte „Randalemeister 2011“ ist seinem traurigen Ruf wieder gerecht geworden. Die Polizei ermittelt. Die Alemannia beklagte einen Sachschaden von etwa 75.000 Euro. Der Vorstand der Eintracht habe die Erstattung der Kosten bereits zugesagt, sagte Aachens Geschäftsführer Frithjof Kraemer.

Quelle: op-online.de

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