Eintracht gegen Nürnberg

Wiedersehen für Chandler und Jung in Nürnberg

Frankfurt - Seit der D-Jugend haben Sebastian Jung und Timothy Chandler gemeinsam für Eintracht Frankfurt gespielt. Vor drei Jahren trennten sich die Wege. Am Freitag (20. 30 Uhr) stehen sich die 22-Jährigen nun als Gegner gegenüber.

 Chandler empfängt mit dem 1. FC Nürnberg die Eintracht zum Topspiel der Bundesliga. „Wir waren nie befreundet, aber wir kennen uns gut“, sagt Jung. Beide spielen rechter Verteidiger. In der Jugend war das noch anders, deshalb waren sie dort auch nie direkte Konkurrenten. Chandler nämlich hat sein Karriere weiter vorne gestartet, war Mittelfeldspieler, teilweise sogar Stürmer. Erst in Nürnberg wurde er zum Verteidiger ausgebildet.

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Den Kontakt nach Frankfurt hält Chandler nur noch aus familiären Gründen. Seine Schwester ist mit Sven Hassler aus der U23 der Eintracht verheiratet, sagte er „hr-online“, deshalb statte er dem Regionalliga-Team ab und zu einen Besuch ab.

Der gegenseitige Respekt der ehemaligen Kollegen ist vor dem Spiel sehr groß. Es werde eine „sehr schwierige Aufgabe“ in Nürnberg zu bestehen, sagt Jung, „aber wir wollen natürlich gewinnen“. Ähnlich hat sich auch Chandler geäußert. Er erwartet eine „Partie auf Augenhöhe“, die Eintracht sei vor allem in der Offensive stark. Von seinem wahrscheinlich direkten Gegenspieler, dem Japaner Takashi Inui, habe er nur Gutes gehört und gesehen, „aber einschüchtern lasse ich mich natürlich nicht“.

Die Stärke der Eintracht war an den ersten drei Spieltagen auch darin begründet, dass Trainer Armin Veh dreimal dieselbe Elf beginnen lassen konnte. Diesmal muss der Coach allerdings bangen. Zwar haben Torwart Kevin Trapp und Stürmer Olivier Occean nach Erkältung gestern trainiert, genau wie Alexander Meier (Wadenprobleme). Aber Pirmin Schwegler (ebenfalls Grippe) schwächelt noch. „Ich gehe trotzdem davon aus, dass er nach Nürnberg mitfahren kann und auch einsatzfähig ist“, sagt der Trainer. Constant Djakpa, der nach abgelaufener Vier-Spiele-Sperre wieder spielberechtigt ist, muss sich hinten anstellen und wird noch nicht im Kader für die Partie in Nürnberg stehen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Roskaritz

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