Wiedersehen mit dem Ex-Klub

Michael Skibbe.
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Michael Skibbe.

Frankfurt (sp) ‐ Etwas mehr als zweieinhalb Jahre, vom Oktober 2005 bis zum Mai 2008, war Michael Skibbe Trainer von Bayer Leverkusen. Morgen Abend (20.30 Uhr) kehrt der Fußball-Lehrer mit Eintracht Frankfurt zurück in die ehemalige Wirkungsstätte.

Es ist ein besonderes Spiel für mich“, gibt Skibbe zu, „Ich habe noch immer eine enge Bindung an viele Spieler.“ Viele Akteure, die unter dem aktuellen Bayer-Trainer Jupp Heynckes eine bisher erfolgreiche Saison spielen, hat Skibbe entdeckt, geholt oder gefördert. Viele seiner ehemaligen Schützlinge hätten sich, so Skibbe, „toll entwickelt“. Der 44-Jährige erwartet ein interessantes Spiel: „Hoffentlich wird es für uns auch ein schönes.“ Die Bilanz darf der Eintracht jedenfalls Mut machen, hat sie doch nur eines der letzten fünf Spiele in Leverkusen verloren.

Pirmin ist echte Verstärkung

Neben Skibbe fiebert noch ein zweiter Frankfurter dem Spiel besonders entgegen. Pirmin Schwegler kam vor der Saison von Bayer zur Eintracht. Knapp eine Million Euro haben die Frankfurter für den Mittelfeldspieler bezahlt und es bis heute nicht bereut. „Wir haben Pirmin genau zum richtigen Zeitpunkt geholt“, meint Skibbe, „er hat gezeigt, dass er für uns eine echte Verstärkung ist“.

Auch der Spieler ist davon überzeugt, den richtigen Schritt getan zu haben. „Ich wollte mehr spielen“, sagt der 22-jährige Schweizer, „das habe ich bei der Eintracht geschafft“. In Frankfurt ist er Stammspieler und hat gute Chancen, für die Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika dabei zu sein. In Leverkusen war Schwegler nicht am deutschen Nationalspieler Simon Rolfes vorbeigekommen. Morgen könnte es nun zum direkten Duell mit Rolfes kommen. „Ich freue mich auf das Spiel“, sagt Schwegler, „egal gegen wen ich spiele.

Quelle: op-online.de

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