„Wir sind noch lange nicht durch“

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Unaufhaltsam in Richtung Bundesliga? Pirmin Schwegler und die Frankfurter Eintracht haben fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und können den Abstand am Freitag mit einem Heimsieg noch einmal vergrößern.

Frankfurt (sp) - Die Reihen waren etwas gelichtet beim lockeren Fußball-Training der Frankfurter Eintracht. Aus der Siegermannschaft von Berlin fehlten Torwart Oka Nikolov und die Mittelfeldspieler Alexander Meier und Sebastian Rode.

Zum ganz großen Problem wird dies aber nicht vor dem Spiel am Freitagabend gegen den VfL Bochum, denn Nikolov und Meier haben nur kleinere Blessuren und können spielen.

Rode allerdings fällt aus. Der zuletzt so starke Mittelfeldrenner plagt sich mit einer Mandelentzündung, die mit Antibiotika behandelt wird. „Es ist schade, dass er nicht spielen kann“, sagt Trainer Armin Veh, „er war gerade so gut drauf“.

Ausfälle halten sich in Grenzen

Da sich die Ausfälle in dieser Saison bei der Eintracht in engen Grenzen gehalten haben, will Veh nicht klagen. Zumal sich mit Karim Matmour, Matthias Lehmann und Sonny Kittel gleich drei Alternativen anbieten. Für wen er sich entscheiden wird, wollte der Eintracht-Coach nicht verraten. „Das einzig Positive am Ausfall von Rode ist doch, dass der Gegner nicht weiß, wie wir reagieren werden“, sagt er.

Die Stimmung ist gut bei der Eintracht in diesen Tagen, aufgeräumt, im Team optimistisch, im Umfeld sogar euphorisch. An den nächsten vier Spieltagen treten die im eigenen Stadion in dieser Saison noch ungeschlagenen Frankfurter dreimal zu Hause an, könnten also die gute Position im Aufstiegskampf weiter festigen.

Einen weiteren Schritt Richtung erste Liga

Schon morgen kann die Eintracht einen weiteren Schritt Richtung erste Liga gehen und den Vorsprung auf den Relegationsplatz zwischenzeitlich auf acht Punkte ausbauen. Die direkten Konkurrenten Fortuna Düsseldorf und der FC St. Pauli spielen erst am nächsten Montag gegeneinander. „Wir spüren die Euphorie, aber wir wissen auch, dass wir noch lange nicht durch sind“, sagt Pirmin Schwegler. Der Kapitän liegt damit ganz auf der Linie seines Trainers.

Vorfall zwischen Schwegler und Idrissou geklärt

Genauso wie zwischen Schwegler und Mohamadou Idrissou, die am Montagabend unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Berlin verbal aneinandergeraten waren. Schwegler hatte in seiner Funktion als Spielführer dem Kollegen vorgeworfen, in den letzten Minuten seinen zuvor gut ausgeführten Defensivaufgaben nur noch allzu lax nachgegangen zu sein. Idrissou war sauer, ein Wort hatte das andere gegeben. Inzwischen ist der Vorfall geklärt.

Auch nach Schweglers Vertragsverlängerung und der Verpflichtung von Stefan Aigner von 1860 München gehen die Personalplanungen weiter. Angeblich zeigt die Eintracht Interesse am bald 34 Jahre alten Torhüter Heinz Müller vom Nachbarn FSV Mainz 05. Manager Hübner wollte dies weder dementieren noch bestätigen.

Quelle: op-online.de

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