„Wir wollen Ausrufezeichen setzen“

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Pirmin Schwegler kam 2009 von Bayer Leverkusen nach Frankfurt. In 84 Spielen für die Eintracht hat der Mittelfeldspieler fünf Tore erzielt.

Frankfurt - Pirmin Schwegler (25) spielt seit 2009 bei der Eintracht. Seit 2011 ist der Schweizer Nationalspieler auch Kapitän. Mit Schwegler sprach unser Mitarbeiter Peppi Schmitt.

Hat die Mannschaft das Aus im Pokal in Aue schon aufgearbeitet?

Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht, die müssen wir abstellen. Und wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen. Das Aus ist ärgerlich, aber der Blick geht nach vorne, Wir nehmen uns die Kritiken zu Herzen, bewerten sie aber nicht über.

Leverkusen war ihr erster Klub in der Bundesliga. Hat das Spiel am Samstag gegen Bayer eine besondere Bedeutung?

Ja. Ich hatte dort drei schöne, gute Jahre und habe immer noch viele Kontakte. Ich bin bei Bayer immer gut behandelt worden.

Es gibt keine Verletzte bei der Eintracht, alle Spieler sind gesund. Liegt das an der langen Vorbereitung oder an einer besonders guten Vorbereitung. Oder ist es nur Zufall?

Das hat viel mit der langen Erholungsphase zu tun. Diesmal konnte man wirklich mal alles auskurieren und den Körper runterfahren. Und dann hatten wir lange Zeit, auf 100 Prozent zu kommen. Es spricht auch für die Arbeit, die hier geleistet wird, dass wir seit mehr als einem Jahr kaum Verletzte hatten.

Sie selbst haben sich gleich nach der letzten Saison an der Leiste operieren lassen. Die richtige Entscheidung?

Es war nicht so einfach, weil man lieber Ferien macht. Aber Fußball ist mein Kerngeschäft, deshalb war es richtig, die Operation gleich vornehmen zu lassen und auf ein paar Tage Urlaub zu verzichten.

Sind sie völlig schmerzfrei?

Die Wunde merke ich manchmal noch, aber das ist normal. Sonst ist alles gut.

Es startet jetzt die 50. Bundesligasaison. Was macht die Faszination aus?

Schon als Kind habe ich die Bundesliga bewundert. Sie war immer mein großes Ziel. Ich kann mich noch erinnern an die Zeit mit „ran“ am Samstagabend. Darauf haben wir hingefiebert und jetzt bin ich mitten drin.

In der Schweiz habt ihr auf die Bundesliga-Berichterstattung gewartet?

Die ganze Familie saß gespannt vor dem Fernseher und hat Borussia Dortmund die Daumen gedrückt. Dort hat unsere Ikone Stephane Chapuisat gespielt. Jetzt drücken alle der Eintracht die Daumen.

Was ist möglich mit der Eintracht in dieser Saison?

In erster Linie ist der Klassenerhalt unser Ziel. Über alles weitere wollen wir nicht so viel sprechen. Wir wollen uns schnell wieder an die Bundesliga gewöhnen und Ausrufezeichen setzen. Es wird schwer, aber wir sind von uns überzeugt.

Quelle: op-online.de

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