Vertrag bei Fenerbahce gekündigt

Kruse vor Bundesliga-Rückkehr - Mega-Konter gegen Fakenews um seinen möglichen Transfer

Ein Skandalprofi steht vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Er soll in Kontakt mit Union Berlin stehen. Auf Instagram konterte er nun eine Falschmeldung um seine Person.

  • Der ehemalige Nationalspieler Max Kruse steht vor einer Rückkehr in die Bundesliga.
  • Seinen Vertrag mit Fenerbahçe Istanbul hatte er wegen ausstehenden Gehaltszahlungen gekündigt.
  • Er soll in Kontakt mit Bundesligist Union Berlin stehen.
  • Auf Instagram* konterte er nun eine Falschmeldung um seine Person

Update vom 3. August, 20.02 Uhr: Nach seinem einjährigen Türkei-Intermezzo hat Max Kruse auf Instagram seine Rückkehr in die Bundesliga bestätigt. Zu welchem Verein es geht, ist jedoch noch nicht bekannt. Eine Rückkehr zum SV Werder Bremen scheint eine realistische Option zu sein.

Update vom 16. Juli, 16.25 Uhr: Max Kruse ist kein gewöhnlicher Profi und brachte dementsprechend bereits kuriose Aktionen neben dem Platz. Nun kamen Gerüchte auf, Kruse solle vor einem Wechsel zu Union Berlin stehen. Eine türkische Presseagentur hatte darüber berichtet. Kruse hatte seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul nach ausstehenden Gehaltszahlungen aufgelöst.

Max Kruse: Bundesliga-Rückkehr möglich - So geht der Ex-Nationalspieler mit Falschmeldungen um 

Doch nun verpasst Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert den Fans einen kleinen Dämpfer. „Das wird weder heute, noch morgen, noch übermorgen der Fall sein. Wir kommentieren auch keine Personalien“, wird der 48-Jährige von der Bild zitiert. Kruses Berater Michael Decker wollte sich dem Bericht zufolge ebenso nicht zu den Spekulationen um seinen Klienten äußern.

Nun meldete er sich selbst und gab ein Statement zu den aktuell um ihn kursierenden Gerücht ab. Doch dabei ging es mehr um die Bild-Zeitung, die scheinbar eine falsche Information teilte. „Der Ex-Nationalspieler, der zurzeit auf Ibiza urlaubt, soll in Berlin bereits beim individuellen Training gesichtet worden sein“, heißt es im Bild-Bericht, was an sich schon ein Widerspruch ist. 

Dazu schrieb Kruse in seiner aktuellen Instagram-Story, die der 32-Jährige offensichtlich aus dem Urlaub aufnimmt: „Gutes Wetter hier in „Berlin“ - #BildmitFakeNews“. Die Behauptung, Kruse sei in Berlin beim Training gesichtet worden, scheint also falsch zu sein, was Kruse mit seiner Story belegen möchte.

„Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich meine Zukunft in der Bundesliga sehen“, sagte der offene Kruse gegenüber Sky und stellte fest, dass er für fast alle Bundesliga-Vereine bezahlbar sei (siehe Erstmeldung). Der Transfer zum BundesligistenUnion Berlin ist also noch drin und könnte sportlich für beide Seiten passen.

Max Kruse: Vertrag mit Fenerbahçe Istanbul wegen ausstehenden Gehaltszahlungen gekündigt

Erstmeldung:

Berlin - Der frühere Nationalspieler Max Kruse soll mit dem 1. FC Union Berlin über eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga* in Kontakt stehen. Wie die türkische Nachrichtenagentur DHA am Freitag berichtete, könnte der 32-Jährige bei den Eisernen einen Vertrag unterschreiben. Auch die „Bild“-Zeitung berichtete online, dass beide Seiten Kontakt gehabt hätten, wurde aber nicht konkreter. Union nahm zur Personalie Kruse zunächst keine Stellung.

Max Kruse: Vertrag mit Fenerbahçe Istanbul wegen ausstehenden Gehaltszahlungen gekündigt

Kruse spielte zuletzt bei Fenerbahçe Istanbul in der Türkei und kündigte dort Mitte Juni vorzeitig seinen Vertrag. Der Ex-Profi von Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach begründete diesen Schritt mit noch ausstehenden Gehaltszahlungen.

Der Stürmer, der in der Vergangenheit auch öfters mit Autounfällen, verlorenem Poker-Geldkoffern oder Partys trotz Verletzungen auffiel, hatte zuletzt öffentlich mit einem Comeback in Deutschland geliebäugelt. „Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich meine Zukunft in der Bundesliga sehen“, sagte Kruse Ende Juni im TV-Talk „Sky 90“ und ergänzte: „Ich werde meine Karriere auf jeden Fall fortsetzen. Wo, wird man sehen. Ich bin für vieles offen. Entscheidend ist, dass der nächste Club zu mir passt.“

Max Kruse vor Rückkehr in die Bundesliga: Nach Station in der Türkei - Andere Dinge als Geld wichtig

Bei seinem Wechsel zu Fenerbahce vor einem Jahr, auch Bayern hatte wohl Interesse, habe er durchaus „aufs Portemonnaie geguckt und wollte nochmal ein bisschen was verdienen, aber jetzt sind mir andere Dinge wichtig“, sagte Kruse vor zwei Wochen - und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Ich glaube, dass ich für fast alle Clubs in der Bundesliga bezahlbar bin.“ (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / David Hecker

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