Kickers Offenbach

OFC-Youngster gewinnen Duell „Alt gegen Jung“

Gutes Spiel, super Pass: Denis Huseinbasic (rechts) jubelt mit Serkan Firat.
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Gutes Spiel, super Pass: Denis Huseinbasic (rechts) jubelt mit Serkan Firat.

Kickers Offenbachs junge Doppel-Sechs mit Denis Huseinbasic (19) und Luka Garic (20) überzeugte in der Partie beim FC Gießen. Dabei hatte das Duo in dieser Kombination noch nie zusammen gespielt - auch nicht in der Jugend.

Gießen – Thomas Sobotzik räumte ein, „Bauchschmerzen“ gehabt zu haben. Der Geschäftsführer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach hatte dabei die Besetzung der Mittelfeldzentrale in der Partie beim FC Gießen im Blick. „Das war ein Duell Alt gegen Jung“, sagte er. Die Gießener hatten dort Nikolas Trkulja (29) und Ex-Profi Michael Fink (39) aufgeboten.

Der OFC begann mit Denis Huseinbasic (19) und Luka Garic (20), zusammen so alt wie der an Gießen ausgeliehene Spielertrainer des Hessenligisten Hanau 93.

Doch Sobotziks Magenschmerzen legten sich schnell. „Sie haben sich nahtlos eingefügt“, lobt Kickers-Trainer Sreto Ristic die neue Doppel-Sechs. „Wir mussten uns erst finden“, räumt Huseinbasic ein. Selbst in der Jugend hatte er mit Garic nie nebeneinander gespielt: „Ich war meist der Zehner, er der Sechser.“ Wertvolle Unterstützung erhielten die beiden von Mathias Fetsch. Der 32-Jährige agierte als Zehner, ließ sich häufig tief fallen. „Er hat das auch kommunikativ sehr gut gemacht“, lobt Sobotzik.

Der 19-jährige Huseinbasic erlebt aufregende Zeiten in seinem ersten Profijahr. Unter Angelo Barletta viermal eingewechselt (92 Spielminuten), steigerte er unter Ristic seine Einsatzzeiten beträchtlich (487). In Homburg (2:1) erzielte er sein erstes Profitor. Vor zwei Wochen kassierte er mit dem Eigentor in Alzenau (3:1) einen Tiefschlag, musste in der Pause getröstet werden. „Das ist abgehakt, ich habe mir gesagt: Ich mache weiter, suche meine Chance“, betont er. In Gießen nutzte er sie als Vertreter von Tunay Deniz mit Zweikampfstärke, Ballsicherheit und Übersicht. Die gipfelte im Traumpass über 30 Meter auf 1:0-Schütze Firat (39.). „Das haben wir im Training öfter gespielt. Aber nicht immer klappt das so gut“, erklärt Huseinbasic. „Dass Denis solche Pässe spielen kann, wissen wir“, sagt Sobotzik: „Und wir erwarten es auch.“ (Von Jörg Moll)

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