Nieder-Rodener gewinnen Derby gegen Kirchzell

16:0-Punkte-Start keine Utopie

In die Zange genommen, aber letztlich nicht zu stoppen. Nieder-Rodens Philippe Kohlstrung ragte beim 27:22 der HSG gegen den TV Kirchzell mit zehn Toren heraus. Rechts: Max Gläser.
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In die Zange genommen, aber letztlich nicht zu stoppen. Nieder-Rodens Philippe Kohlstrung ragte beim 27:22 der HSG gegen den TV Kirchzell mit zehn Toren heraus. Rechts: Max Gläser.

Nieder-Roden - Angeführt von einem herausragenden Philippe Kohlstrung gewannen die Nieder-Rodener Handballer in der 3. Liga Ost auch ihr viertes Saisonspiel, zeigten dabei eine herausragende Leistung. Kreisläufer Christian Schmid feierte nach dem Seitenwechsel sein Comeback.

„Das war eine überragende Leistung“, freute sich Alexander Hauptmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden, nach dem 27:22 (12:8) im Derby gegen den TV Kirchzell. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel zogen die Rodgauer an Titelanwärter HC Elbflorenz (28:29 gegen den TV Gelnhausen) vorbei und sind nun Zweiter. Philippe Kohlstrung ragte am Samstagabend mit zehn Toren heraus. Trainer Hauptmann bescheinigte seiner Abwehr eine „herausragende Leistung mit einem sehr starken Torhüter Marco Rhein. Und Philippe Kohlstrung macht unglaubliche Dinger und deckt riesig“. Die Hausherren legten vor 500 Zuschauern los wie die Feuerwehr und eine 4:0-Führung vor, so dass die Unterfranken bereits nach acht Minuten eine Auszeit nahmen. Doch das bremste die Gastgeber in ihrem Spielfluss nicht. Beim 19:9 nach 40 Minuten bahnte sich ein Debakel für die Gäste an, die dann aber nochmals auf vier Tore herankamen. Doch mit einem 4:0-Lauf machte die HSG endgültig alles klar.

Jubel brandete in der Sporthalle nach 45 Minuten auf, als Kreisläufer Christian Schmid nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte. „Der Start nach der langen Pause war ein wenig holprig, aber es hat Riesenspaß gemacht, wieder auf dem Platz zu stehen“, meinte Schmid. Die Fans feierten Schmid und die komplette Mannschaft, „allerdings wäre die Stimmung wohl noch besser gewesen, wenn der Spielverlauf ein wenig enger gewesen wären. Aber es hat schon gut getan, dass es so deutlich gelaufen ist“, meinte Hauptmann. „Jetzt muss die Mannschaft sehen, was sie alles erreichen kann, wenn sie die nächsten Partien hoch konzentriert angeht“, blickt Hauptmann voraus. Gegen Bad Blankenburg, Auerbach, Gelnhausen und auch Ex-Zweitligist TV Großwallstadt ist die HSG Favorit, da sind 16:0 Punkte nach acht Begegnungen keine Utopie.

Bilder: HSG Rodgau gewinnt auch gegen Kirchzell

Spielfilm: 4:0 (8.), 5:3 (12.), 6:4 (14.), 11:4 (22.), 12:8 - 15:8 (33.), 19:9 (40.), 21:13 (44.), 22:16 (46.), 23:19 (51.), 27:19 (56.), 27:22

Zeitstrafen: 4:3 - 7m: 2/4 - 2/2

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Hoppenstaedt; Weber (1), Schmid, Zutic, Feldmann, Kohlstrung (10/2), Stenger (1), Christoffel (4), Heß, Weidinger (5), Kaiser (6), Keller

leo

Quelle: op-online.de

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