SC 1960 Hanau gegen Bruchköbel

Derby in der Verbandsliga: „Wird eine tolle Atmosphäre“

Offenbach - Am Ende der Englischen Woche steht für den SC 1960 Hanau in der Fußball-Verbandsliga Süd ein Höhepunkt auf dem Plan. Es wartet das Kreisderby in Bruchköbel.

Spitzenreiter Neu-Isenburg ist dagegen auf Wiedergutmachung aus, während der TS Ober-Roden ein „Endspiel“, so nannte es Trainer Daniel Nister, bevorsteht.

SG Bruchköbel – SC 1960 Hanau (So., 15 Uhr): Beide Teams haben 41 Punkte auf dem Konto, der Sieger des Kreisderbys hätte den Klassenerhalt so gut wie sicher. „Daran denken wir nicht, wir wollen aber natürlich etwas Zählbares holen“, spielt Hanaus Trainer Seref Zangir die Bedeutung der Partie etwas herunter. Vielmehr freue er sich auf ein Spiel, zu dem mehr Zuschauer als sonst kommen. „Das wird bestimmt eine tolle Atmosphäre, eine schöne Sache“, sagt Zangir, der zusammen mit Bruchköbels Coach Andreas Arr-You seine Trainerlizenz machte. Doch das ist nicht die einzige Verbindung zwischen den Klubs: So leitete Zangirs Assistent Sahin Arslanergül noch bis zum Winter die Geschicke bei den Gastgebern, ehe er dort entlassen wurde. Zudem spielte SG-Kapitän Benjamin Braus noch in der vergangenen Saison für den SC 1960. „Die Vereinsvertreter, die Trainer und die Spieler kennen sich gut“, sagt Zangir, „genau das macht ein Derby aus.“

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TS Ober-Roden – VfB Ginsheim (So., 15 Uhr): Die Aufgabe für Ober-Roden wird äußerst schwierig. Der zweitplatzierte VfB darf sich keinen Ausrutscher leisten, will er tatsächlich noch an Spitzenreiter Neu-Isenburg vorbeiziehen. Unabhängig davon muss auch die TS liefern. Als Elfter sind die Ober-Rodener punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz. „Wir haben noch fünf Endspiele vor uns. Da müssen wir fünfmal vollen Einsatz zeigen“, sagt TS-Trainer Daniel Nister.

Spvgg. 03 Neu-Isenburg – FC Bensheim (So., 15 Uhr): Nach dem 0:2 am Donnerstag gegen den Abstiegskandidaten Fehlheim war Peter Hoffmann enttäuscht. „Auf dem Papier war das der schwächste Gegner in den verbleibenden Spielen“, sagt der Neu-Isenburger Trainer und erwartet mit dem 13. aus Bensheim ein Team, „das viel mehr Qualität hat“. Entsprechend müsse seine Elf eine konzentrierte Leistung zeigen, um weiter auf Platz eins zu bleiben. Personell kündigte Hoffmann Wechsel an. Zum einen wegen des Kräfteverschleißes mit zwei Spielen binnen weniger Tage, zum anderen wegen der gezeigten Leistung. „Es spielt sich viel im Kopf ab, da brauchen wir die richtigen Spieler auf dem Feld, die damit umgehen können“, so Hoffmann. (dani)

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Quelle: op-online.de

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