Auf SC 1960 wartet harter Brocken

Hanauer empfangen Tabellenführer Bad Homburg

Offenbach -  In der Fußball-Verbandsligafolgt derzeit Spiel auf Spiel. Nachdem fast alle Teams unter der Woche gefordert waren, die Viktoria aus Urberach sogar erst gestern Abend, geht es am Wochenende direkt weiter.

FC Bensheim - Viktoria Urberach 3:2 (1:1)
 Nach einer turbulenten Schlussphase fuhren die Rödermarker ohne Punktgewinn wieder heim. „Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, sondern haben uns dem Gebolze der Bensheimer angepasst“, zeigte sich Viktoria-Co-Trainer Marco Saul enttäuscht. Die Schlussphase erinnerte an die vergangene Saison der Viktoria in der Hessenliga, als die Rödermarker im Endspurt noch eine Reihe von Punkten verspielten. In der 87. Minute gingen die Hausherren in Führung, doch bereits im Gegenzug glich Jean Makengo für die Viktoria aus. Doch es reichte nicht zum erhofften Zähler: Benedikt Saltzer sicherte mit seinem Treffer zum 3:2 den Bensheimern den glücklichen Dreier.

Viktoria Urberach: Weinreich - Schneider, Toprak, Makengo, Gecili, Sariano, Serra, Czerwinski, Scheel, Mokhtari (67. Benhima), Kalzu

Tore: 1:0 Hechler (10.), 1:1 Kalzu (32.), 2:1 Ylitalo (87.), 2:2 Makengo (89.), 3:2 Saltzer (90.+3)

SC 1960 Hanau - Vatanspor Bad Homburg (Sa., 18 Uhr) 
Das wird ein harter Brocken für den SC 1960. Die Hanauer empfangen den Spitzenreiter. „Wir sind klarer Außenseiter“, sagt SC-Trainer Seref Zangir, „Vatanspor hat eine gute Mannschaft, die um den Titel mitspielen wird.“ Hanau holte dagegen erst drei Punkte in vier Partien und hat sich deshalb noch einmal mit zwei alten Bekannten verstärkt: Ibrahim Arslan (FCA Darmstadt) und Kaan Köksal (SV Zeilsheim).

RW Frankfurt II - Hanau 93 (So., 15 Uhr)
Die beiden Aufsteiger haben das identische Ziel: den Klassenerhalt. Hanau holte bisher vier, die Frankfurter drei Zähler. „Es ist ein richtungsweisendes Spiel“, sagt 93-Sprecher Hans Jung, „der Sieger kann sich erst einmal im Mittelfeld festsetzen.“ Die Ex-Profis Michael Fink und Ervin Skela stehen den 93ern wohl zur Verfügung, Daniyel Cimen wird voraussichtlich auf einen Einsatz verzichten. Er ist Trainer des Hessenliga-Teams bei den Rot-Weissen.

Skela entscheidet Derby in Hanau

Germania Ober-Roden - Eintracht Wald-Michelbach (So., 15 Uhr)
Ein Favorit ist nicht auszumachen. Während die Germania bisher vier Zähler sammelte, hat die Eintracht erst drei auf ihrem Konto – ein Heimerfolg ist also möglich. Dafür muss Ober-Roden vor dem Tor aber effizienter als zuletzt werden.

FC Bensheim - TS Ober-Roden (So., 15 Uhr)
Zwei Pleiten in Folge mit 1:7 Toren kassierte die TS. „Das hört sich alles andere als gut an, über weite Strecken konnten wir aber Paroli bieten“, sagt Ober-Rodens Trainer Daniel Nister, der nach vorne blicken will: „Wir müssen gegen Teams auf Augenhöhe, wie etwa die Bensheimer, punkten.“

RW Darmstadt - Viktoria Urberach (So., 15 Uhr)
Im Duell zwischen den Hessenliga-Absteigern sind die Darmstädter Favorit – aus zwei Gründen. Zum einen haben sie einen starken Kader, zum anderen gehen die Rot-Weißen ausgeruhter ins Spiel. Während Darmstadt schon am Mittwoch bei Germania Ober-Roden gewann, spielte die Viktoria erst gestern. (dani/leo)

Quelle: op-online.de

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