Viktoria auf Rang 14 der Tabelle

4:4-Remis beim Spitzenreiter

Klein-Zimmern (ht) ‐ In der Fußball-A-Liga Dieburg sicherte sich die abstiegsbedrohte Viktoria Klein-Zimmern als Außenseiter ein wertvolles 4:4 (1:3)-Remis beim Spitzenreiter und Meisterschaftsfavoriten TSV Richen. Die Mannschaft von Interrimstrainer Markus Krumm bog dabei einen 1:3-Pausenrückstand noch zur Punkteteilung um.

In der Tabelle belegt die elf derzeit Rang 14 hält aber Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld.

Gleich die erste Chance nutzte Björn Pilz nach einer Viertelstunde zur überraschenden Führung der Gäste. Martin Weiss schoss in der 21. Minute aus vierzehn Metern über das Tor und vergab einen deutlicheren Vorsprung. In der Folgezeit bestimmte der Tabellenführer die Szenerie. Klein-Zimmern geriet unter gehörigen Druck. Mit drei Toren durch Blitz (27.), Duschek (34.) und Oliveira (17.) sah der Spitzenreiter innerhalb von 10 Minuten wie der sichere Sieger aus. Nut gut das die Richener in der 43. Minute eine weitere Großchance ungenutzt verstreichen ließen.

Nach der Pause zeigten sich die Gäste wieder kompakter und besser. Trotz des Rücktandes gab sich Klein-Zimmern nicht auf. Martin Weiss glückte nach gut einer Stunde der Anschlusstreffer. Der eingewechselte Jonas Herberg sorgte in der 64. Minute für den 3:3-Ausgleich. Innerhalb von fünf Minuten hatte die Viktoria die Führung des TSV egalisiert. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier weiter, jeder wollte das Spiel gewinnen. In der 73. Minute unterlief einem Richener Abwehrspieler nach einer scharfen Flanke von Tim Bauer ein Eigentor. Nach dem 3:4 war die Viktoria nah an einer faustdicken Überraschung. Ein Reflex von Georg Hahn in der Schlussminute kostete den Erfolg. Nach einem Freistoß spielte der den Ball im Strafraum mit der Hand, Florian Lajos ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und erzielte den 4:4-Endstand per Elfmeter in der letzten Spielminute.

Viktoria-Sprecher Walter Wenchel sagte: „Das Spiel war nichts für schwache Nerven, einen Punkt beim Tabellenführer zu holen, ist schon was. Wenn wir so weiter machen, ist mir nicht bange. Es läuft gut, deshalb haben wir in der Trainerfrage keinen Handlungszwang. Markus Krumm bleibt unser Trainer.“

Es spielten: Alexander Wenchel - Hahn, Spross, Jusufi (62. Unterleider), Bauer - Matthias Wenchel, Chris Michaelis (77. Sören Michaelis), Weiss, Kaya - Thorsten Wenchel (55. Herberg), Pilz.

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