3. Handball-Liga

Mit Aggressivität zurück in die Spur

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Nieder-Roden - Vor der kurzen Osterpause steht für die Handballer der HSG Nieder-Roden mit dem Derby gegen die TSG Groß-Bieberau ein richtungweisendes Derby an.

Nach zwei Niederlagen hintereinander hat der Druck auf die Handballer der HSG Nieder-Roden in der 3. Liga Süd wieder zugenommen. „Aus den beiden Derbys in Groß-Bieberau und beim TV Groß-Umstadt müssen wir zwei Punkte holen. Noch besser wären vier“, fordert Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann. Zwischen den beiden Partien gegen Groß-Bieberau am Samstag (19.30 Uhr) und auf der Weininsel (7. April) liegt allerdings die Osterpause.

Gegen Groß-Bieberau „müssen wir gewinnen“, sagt Hauptmann, der sich allerdings der Schwere der Aufgabe bewusst ist. „Die TSG ist derzeit sehr gut drauf.“ Das beweist ein Blick auf die Rückrundenbilanz der Groß-Bieberauer, die in acht Partien sechsmal als Sieger den Platz verließen und sich bis auf den dritten Tabellenplatz vorschoben. Aufsteigen will die TSG aber nicht. Am vergangenen Wochenende landete die TSG im Derby in Groß-Umstadt einen vom Ergebnis her knappen, aber dennoch sicheren und verdienten 30:28-Sieg.

„Wir müssen aggressiver als zuletzt spielen“

„Wir müssen aggressiver als zuletzt spielen, müssen in der Abwehr aggressiver an den Mann gehen“, fordert Alexander Hauptmann. Genau das war das Manko der „Baggerseepiraten“ bei der jüngsten Niederlage gegen Kronau/Östringen II. Ansonsten kommen auch die gefürchteten Tempogegenstöße der Nieder-Rodener nicht zum Tragen. „Wenn wir aggressiver agieren, finden wir auch wieder in die Erfolgsspur zurück“, ist sich der Nieder-Rodener Trainer sicher.

Groß-Bieberau prägt seit rund 15 Jahren den Handball in der südhessischen Region, besitzt eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Jugend - einer der Hauptgründe für die bisher gute Saison der TSG. „Das ist eine robuste Mannschaft, die über eine sehr starke Abwehr kommt und im Angriff nur schwer auszurechnen ist“, erklärt Hauptmann.

Dennoch spielten die Nieder-Rodener die TSG im Hinrundenspiel eine Hälfte lang förmlich an die Wand, brachen dann aber nach dem Seitenwechsel ein und verloren mit 30:35. Am Samstag will die HSG über die kompletten 60 Minuten die bessere Sieben stellen.

leo

Quelle: op-online.de

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