Harte Strafen nach Spiel Fortuna Dreieich II gegen FT Oberrad

Amateurfußballer nach Schlägerei für über ein Jahr gesperrt

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Prellungen und Blutergüsse dokumentierten die Dreieicher Spieler nach der Partie.

Offenbach - Nach dem Relegationsspiel zur Fußball-Kreisliga B Offenbach zwischen der FT Oberrad und der Reserve von Fortuna Dreieich war es am 5. Juni zu schweren Ausschreitungen gekommen. Jetzt hat das Kreissportgericht unter der Leitung von Jürgen Weil das Geschehen verhandelt.

„Wir sind zu dem Urteil gekommen, mit 36 beziehungsweise 24 Spielen Sperre sehr hohe Strafen auszusprechen“, sagte Weil. Ein dritter Akteur der Freien Turnerschaft wurde zudem noch für 18 Spiele gesperrt. „alle drei haben jedoch die Möglichkeit, ihre Sperre zu halbieren, wenn sie an einem kostenlosen Konflikttraining des Hessischen Fußball-Verbandes teilnehmen.“ Ein Spieler von Fortuna Dreieich bekam eine Sperre von zwei Begegnungen, ein Betreuer der FT Oberrad wurde mit einer Platzsperre von zwei Monaten und einer Geldbuße bestraft. Gegen die beiden Vereine verhängte Weil keine Sanktionen.

Im Rahmen der Vorbereitungen der Verhandlung wurden auch Unterlagen an die Polizei weitergegeben. „Wenn diese angefordert werden, müssen wir sie weitergeben, dies ist auch so mit dem Justiziar des Verbandes abgesprochen“, so Weil. Bereits im Juni hatten sich die Freuen Turner von den drei Spielern getrennt. „Von dem Urteil bin ich etwas enttäuscht“, sagt Oberrads Spielausschussvorsitzender Peter Röstel. „Ich empfinde es als etwas zu einseitig, meiner Meinung nach ist Fortuna Dreieich zu gut weggekommen.“ Die Strafen sind noch nicht rechtswirksam, da die drei Betroffenen noch Berufung gegen die Urteile einlegen können. (rjr)

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Quelle: op-online.de

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