Handball-Landesliga Männer: HSG Hanau büßt mit Niederlage bei TSV Modau Boden ein / Bürgel hält zur Halbzeit in Nieder-Roden ein 16:16

Ausfall von Just und Dietrich wiegt schwer

Offenbach (jom) ‐ Die Handballer der HSG Hanau büßten zum Rückrundenauftakt der Landesliga Süd vielleicht entscheidenden Boden im Aufstiegsrennen ein. Nach dem 23:24 beim nun viertplatzierten TSV Modau (17:10) haben die drittplatzierten Hanauer mit nun 19:9 Punkten sieben Zähler Rückstand auf Tabellenführer HSG Nieder-Roden II, der Schlusslicht TSG Bürgel mit 38:26 bezwang. Platz zwei festigte die SG Rot-Weiß Babenhausen (24:4) mit einem 45:29-Kantersieg gegen den TV Groß-Umstadt II.

TSV Modau – HSG Hanau 24:23 (12:12). Bis zum Schluss kämpfte die HSG Hanau ohne die verletzten Lars Just und Sebastian Dietrich - vergeblich. Keine der beiden Mannschaften konnte sich je absetzen. Vor allem über ihren Kreisläufer aber kamen die Modauer immer wieder zu einfachen Treffern. Eine Minute vor Schluss erzielte der TSV den Treffer zum Endstand von 24:23, beim anschließenden Ballbesitz vergaben die Hanauer die Chance zum Ausgleich aufgrund eines technischen Fehlers. „Unsere Verletzten zu ersetzen, war eine schwierige Aufgabe. Über die Niederlage können wir uns letztlich nicht beschweren, wir haben uns zu viele Fehlwürfe geleistet. Hoffentlich sind nächste Woche alle wieder fit“, sagte HSG-Betreuer Stefan Petri.

Zeitstrafen: 7:4 - Rot: De Bacco (Modau, 3. Zeitstrafe) - 7m: 3/4 – 0/3

HSG Hanau:Springer, Heuser; Ostermann (5), Corell (4), Bahnmüller (4), Siegmund (3), Henkel (3), Schwab (2), Kupferschmidt (1), Dutkowski (1)

HSG Nieder-Roden II – TSG Bürgel 38:26 (16:16). Der Tabellenletzte Bürgel hielt das Spiel beim Spitzenreiter dank guter Abwehrleistung und konzentrierten Angriffen bis zur 40. Minute offen, nachdem das Hinspiel noch 21:42 verloren wurde. Danach aber schwanden die Kräfte, so dass die Bürgeler doch noch einbrachen. Eine Rolle spielte auch das verletzungsbedingte Ausscheiden, des bis dahin in Abwehr und Angriff überzeugenden A-Jugendlichen Stephan Denhardt. Der Tabellenführer, bei dem die A-Jugendlichen Jonathan Neuss und Robert Witt ein ansprechendes Debüt gaben, kam ins Rollen und setzte sich ab. Herausragend traf Linksaußen Stefan Voltz (12). „Bis Mitte der zweiten Halbzeit war das eine schwache Partie von uns“, sagte der unzufriedene HSG-Trainer Lars Jung, „wir waren nachlässig in der Abwehr und haben uns technische Fehler erlaubt. 16 Tore in der ersten Halbzeit sind einfach zu viel, wenn man die stärkste Abwehr der Liga stellen will.“

Zeitstrafen: 3:5 - 7m: 4/5 – 3/4

HSG II: Höschler, Simowsky; Voltz (12), Dobler (5), Bartoszewicz (4/4), Seitel (4), Meincke (3), Witt (2), Paukstat (2), Knaf (1), Neuß (1), Ignacy (1)

TSG:Tiemann, Dins; Nubert (6), S. Lenort (5/3), N. Lenort (5/1), Denhard (4), Käseberg (2), Bagnara (2), Geyer (1)

SG Rot-Weiß Babenhausen – TV Groß-Umstadt II 45:29 (27:15). In eigener Halle warfen die Babenhausener zum viertel Mal in Folge mehr als 40 Tore. „Und es hätten 50 sein müssen“, sagte Trainer Ante Pralas, „wir haben uns dieses Mal von Groß-Umstadt nicht das langsame Spiel aufdrücken lassen und kamen konzentriert zu vielen einfachen Treffern. Das war schon ein Klassenunterschied.“ Nach 20 Minuten führten die Gastgeber schon mit zehn Toren und von da an geriet die Führung nie mehr in Gefahr. Im Rückraum überzeugte Patrick Kütemeier bei seinem Comeback nach Verletzungspause gleich wieder im Zusammenspiel mit Tim Gotta.

Spielfilm: 3:2, 7:4, 11:5, 20:10, 23:11, 27:15 - 28:15, 30:16, 35:19, 39:23, 39:25, 43:25, 45:29

Zeitstr.:4:8 - Rot: Etzold (Groß-Umstadt, 44., grobes Foul) - 7m: 8/12 - 5/5

SG Babenhausen: Sahm, Kettler; Gotta (12/8), Siebenschuh (8), Kütemeier (7), Seipel (5), Herrmann (3), Pullmann (3), Stoffel (3), Hollnack (2), Adanir (1)

SKG Bonsweiher – HSV Götzenhain 29:26 (16:11). „Das war eine ganz schwache und enttäuschende Leistung“, befand HSV-Trainer Hans Kunkel, „Bonsweiher kämpft um den Klassenerhalt und wir haben nicht dagegengehalten.“ Vor allem der Götzenhainer Rückraum lieferte mit insgesamt nur fünf Treffern eine schlechtes Spiel, Toptorschütze Andreas Jeitner erzielte nur zwei Tore. In den letzten zehn Minuten der Partie kam der HSV zwar noch einmal auf 25:26 heran, Bonsweiher profitierte aber von Unkonzentriertheiten im Angriff und setzte sich wieder ab. „Vor allem im Angriff hat die Mannschaft oft fehlerhaft agiert. Die Niederlage ist mehr als verdient“, so Kunkel. Götzenhain ist nun mit 16:12 Punkten Sechster.

Spielfilm: 7:7, 12:8, 13:10, 16:11 - 21:19, 22:20, 26:25, 29:26

Zeitstrafen: 5:7 - Rot: Schulz (Götzenhain, 3. Zeitstrafe), Mader (Bonsweiher, 3. Zeitstrafe) - 7m: 7/7 – 1/3

HSV:Bouali; Merk (6), Stolle (6), Voss (3), Schulz (2/1), Seel (2), Iserinc (2), Kauf (2), Jeitner (2), Schmidts (1)

Quelle: op-online.de

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