Babenhausener lassen vieles vermissen

Offenbach (hes) - Das Trio aus der Region in der Handball-Landesliga der Männer ist erfolgreich aus der Feiertagspause gekommen.

Tabellenführer HSG Hanau (24:4 Punkte) siegte 33:26 beim Drittletzten SV Erbach, die zweitplatzierte SG Rot-Weiß Babenhausen (22:4) gewann allerdings nur 38:35 gegen gegen den Viertletzten SKG Bonsweiher. Die HSG Nieder-Roden II bezwang den Neunten TSV Pfungstadt 38:26 und behauptete eine Woche vor dem Topspiel am Freitag (20. 15 Uhr) in Hanau mit nunmehr 19:9 Punkten Platz vier.

SV Erbach - HSG Hanau 26:33 (9:13). Nachdem der Tabellenführer das Hinspiel mit 27 Toren Unterschied gewonnen hatte, waren die Erbacher laut HSG-Trainer Martin Coors nun nur darauf aus, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. „Wir haben uns unsere Chancen klar herausgespielt, aber in jeder Halbzeit bestimmt zehn klare Torchancen liegenlassen“, ärgerte sich Coors ein wenig, hatte aber eine Erklärung parat: „Man hat gemerkt, dass wir in den letzten 14 Tagen hart trainiert haben. Bei allen Spielern kam gleichzeitig Müdigkeit auf, da fehlte einfach die Frische.“ Der Sieg geriet aber nie in Gefahr. „Wir haben einfach den besseren Kader“, sagte Coors.

SG Rot-Weiß Babenhausen – SKG Bonsweiher 38:35 (19:14). SG-Trainer Christian Seliger war alles andere als zufrieden: „Gerade in der Abwehr war es desolat, wie wir am Kreis verteidigt haben. Da fehlte jede Einstellung“, ärgerte er sich.

Torhüter mit Sahnetag

Auch mit dem Angriffsverhalten war Seliger unzufrieden: „Unsere Chancenauswertung war unter aller Kanone. Insgesamt waren wir zu egoistisch in der Spielanlage.“ Drei positive Aspekte nahm Seliger dann aber doch aus dem Spiel: „Es ist schön, dass Sebastian Binder und Jonas Müller nach ihren langen Verletzungspausen nun wieder dabei sind. Das Positivste des Tages war aber, dass unser Torhüter Markus Breidenbach einen absoluten Sahnetag hatte.“

HSG Nieder-Roden II – TSV Pfungstadt 38:26 (21:16). „Die Abwehr war aktiv, aggressiv und spielfreudig, so dass wir uns schnell über Tempogegenstöße absetzen konnten“, gab sich Nieder-Rodens Trainer Andreas Knaf zufrieden. Als sich dann aber Damian Ignacy, der zuvor vier Tore erzielt hatte, ohne Gegnereinwirkung das Knie verdreht e und mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Feld musste, verlor die HSG bei 8:4-Führung den Faden - und Pfungstadt glich zum 10:10 aus.

„Die Mannschaft war geschockt“, so Knaf. Doch die HSG fing sich wieder und zog bis zur Halbzeitpause auf fünf Tore Vorsprung davon. „Dass das Ergebnis am Ende dann so deutlich wurde, lag daran, dass Pfungstadt versucht hat, über Härte ins Spiel zu kommen, die Schiedsrichter aber gnadenlos durchgegriffen haben“, erklärte Knaf die neun Zeitstrafen sowie zwei Rote Karten des Gegners: „In der zweiten Halbzeit waren wir ständig in Überzahl.“

Quelle: op-online.de

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