FSV beendet mit einem 5:1 seine Niederlagenserie

Groß-Zimmern (ht) ‐ Konstruktive Kritik scheint Köpfe frei machen zu können. Zumindest erteilte die Mannschaft des Fußball-A-Ligisten FSV Groß-Zimmern mit einem unerwartet klaren 5:1 (2:0)-Heimsieg gegen den KSV Urberach dem Krisengeschwätz eine deutliche Absage. Nicht nur das, mit einer spielerisch tollen Leistung beendeten die Schützlinge von Trainer Ralf Rott ihre jüngste Niederlagenserie und verließen mit dem dritten Saisonsieg die Abstiegsplätze.

Vom Anpfiff weg gab die Mannschaft Gas. Wille, Einsatz und Spielfreude war jedem einzigen Akteur der Hausherren anzumerken. In der 25. Minute brachte Dejan Misev den FSV mit 1:0 in Front und belohnte das Team für die klare Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen. Acht Minuten später stockte Alexander Obertshauser mit einem verwandelten Foulelfmeter auf 2:0 auf, ein Foul der Urberacher an Dejan Misev im Strafraum ging voraus. Der KSV war zur Pause mit diesem Resultat noch gut bedient. In der 52. Minute kamen die Gäste auf 1:2 durch El Jazouli heran, setzten dem FSV jetzt besser zu, aber schwächten sich schnell selbst. In der 60. Minute musste Innenverteidiger Alexander Gensert nach wiederholtem Foul und Ampelkarte vom Feld.

„Dicke Luft im Tabellenkeller“

Alexander Obertshauser nutzte die zahlenmäßige Unterlegenheit der Rödermärker und stellte mit seinem Tor zum 3:1 (72.) die Weichen auf Heimsieg. Fünf Minuten vor dem Ende überschlugen sich die Ereignisse, der eingewechselte Gästespieler Pirinc stoppte Alexander Obertshauser im Strafraum nur regelwidrig und sah wegen Notbremse die rote Karte. Hasan Zeyrek verwandelte auch den fälligen zweiten Elfmeter zum 4:1 sicher. Nach einer Ecke von Zeyrek köpfte Kevin Barthelmes den Ball zum 5:1-Endstand in der Schlussminute in die Maschen der Gäste. Trainer Ralf Rott freute sich: „Nach den letzten Wochen und den kurzfristigen Abmeldungen von Sabic, Stelzer und Cakmak hat die Mannschaft eine tolle Trotzreaktion gezeigt. Trotz des Sieges ist immer noch dicke Luft im Tabellenkeller.“

Es spielten: Engel – Conner, Stroh, Flegel – Dennis Misev, Rynkowski (85. Wolf), Zeyrek, Barthelmes, Dejan Misev – Celik (62. Dietrich), Obertshauser (87. Mendo).

Am kommenden Sonntag (10.) gastiert der FSV beim FC Ueberau, dort gilt es nachzulegen und zu beweisen, dass der Sieg gegen den KSV keine Eintagsfliege ist. Nur wenn weiter gepunktet wird, kann Abstand zur Abstiegsregion geschaffen werden.

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