Rückkehrer in A-Liga Offenbach will „vernünftige Runde spielen“

Alemannia Klein-Auheim: Betriebsunfall Abstieg nach einem Jahr repariert

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Christoph Wirth trainiert Alemannia Klein-Auheim

Nach dem letzten Spiel der Aufstiegsrunde beim Türk SC Offenbach (8:2) kramte Christoph Wirth, Trainer beim FC Alemannia Klein-Auheim, wieder das Plakat hervor, das die FCA-Fußballer bereits vor Beginn der Saison 2018/19 entworfen hatten.

Klein-Auheim – „Darauf hatte jeder Spieler seine Ziele für die Saison geschrieben“, erklärt Wirth, „und jetzt konnte jeder nachschauen, ob sein Ziel erreicht wurde.“. Ein Ziel fand sich darauf gleich mehrfach: Der direkte Wiederaufstieg in die Kreisliga A Offenbach. Und der gelang dem FCA. Nach Platz zwei in der abgelaufenen Saison der Kreisliga B Offenbach Gruppe 2 sicherten sich die Klein-Auheimer als Zweitplatzierter der Aufstiegsrunde den Wiederaufstieg, der Betriebsunfall „B-Liga“ war somit nach nur einem Jahr wieder repariert.

Wirth hatte die Mannschaft nach seinem ersten Engagement beim FCA (November 2016 bis Juni 2017) im Februar 2018 als Nachfolger von Mario D’Aprea erneut übernommen, konnte damals aber den Abstieg nicht mehr verhindern und hatte mit dem FCA den bitteren Weg in die B-Liga angetreten. „Wir sind aufgrund vieler Ausfälle nicht so in die Runde gekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten“, gibt er zu.

Bereits im Sommer mussten die Klein-Auheimer mangels Personal sogar zwei Testspiele absagen. „Wir hatten eine gute Mannschaft, ohne die vielen Verletzungen hätten wir mehr Punkte geholt“, sagt Wirth, der unter anderem bei der SG Bad Soden, Buchonia Flieden und Eintracht Oberissigheim spielte, „alleine in der Hinrunde haben wir 22, 23 Spieler eingesetzt. Aber die Jungs haben das sensationell gemacht.“

Nach der Winterpause verbesserte sich die personelle Situation wieder, zudem verpflichteten die Alemannen mit Toni Parker (SC 1960 und Türk Gücü Hanau) und Philipp Op de Hipt (ehemals Sportfreunde Seligenstadt, TGM SV Jügesheim) in der Winterpause zwei Spieler, die bereits höherklassig aktiv waren und die den FCA zunächst zur Vizemeisterschaft und schließlich zurück in die A-Liga führten.

„Wir müssen noch gezielter aus einer sicheren Abwehr heraus nach vorne spielen“, blickt Christoph Wirth auf die kommende Spielzeit in der Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 voraus. „Aber wir sind ja nicht mehr in jedem Spiel der Favorit. Das wichtigste ist die Vorbereitung, da wird das Fundament für die neue Runde gelegt. Das ist für uns allerdings nicht einfach, weil unser Platz drei, vier Wochen stillgelegt ist.“

Am 6. Juli starten die Klein-Auheimer mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit, bereits am 7. Juli beginnt dann in Mainflingen der Mainpokal. „Die Aufstiegsmannschaft bleibt zusammen, wir haben uns in allen Mannschaftsteilen verstärkt. Wir wollen eine vernünftige Rolle spielen, natürlich ist der Klassenerhalt unser Ziel“, erklärt Wirth. Damit das klappt, könnte der Trainer des FC Alemannia Klein-Auheim wieder ein Plakat mit den Zielen für die neue Runde aufhängen.

VON PATRICK LEONHARDT

Quelle: op-online.de

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