Hessenliga: Kickers II erwarten mit Baunatal den besten Angriff der Liga / Thomas Epp fordert von seinen Urberachern mehr Laufbereitschaft

0:0 ist am Bieberer Berg nicht zu erwarten

Offenbach (leo) ‐ Der zehnte Spieltag der Fußball-Hessenliga findet komplett am Samstag um 15 Uhr statt - damit wird erstmals in dieser Saison nicht scheibchenweise gespielt.

Kickers Offenbach II - KSV Baunatal. „Das Spiel wird sicherlich nicht 0:0 ausgehen“, blickt OFC-Trainer Jürgen Baier auf das dritte Verfolgerduell hintereinander - zuvor trafen die Kickers auf Eintracht Wetzlar (0:3) und Eintracht Stadtallendorf (4:2) - voraus. Denn mit dem KSV (30 Treffern) und den Kickers (25) treffen die beiden offensivfreudigsten Sturmreihen der Liga aufeinander. Beide weisen allerdings im Vergleich mit den anderen Spitzenklubs Schwächen in der Defensive auf - Baunatal kassierte bisher 18 Gegentreffer die Kickers 14. „Es ist schon besser geworden, aber wir müssen natürlich weiter versuchen, noch besser nach hinten zu arbeiten“, weiß Jürgen Baier.

Nach der guten Leistung beim jüngsten 4:2 in Stadtallendorf hofft der Offenbacher Trainer, dass die normalen Schwankungen bei seiner jungen Mannschaft „nicht so groß sind“. Die Kickers könnten mit einem Zähler gegen Baunatal gut leben, wollen aber natürlich auf Sieg spielen. Daniele Fiorentino und Semith Kuru fehlten unter der Woche krankheitsbedingt, könnten aber bis zum Samstag wieder zur Verfügung stehen. „In den vergangenen Trainingseinheiten waren wir gut drauf“, sagt Baier - und das erwies sich in den vergangenen Wochen in der Regel als Garant für einen erfolgreichen Spieltag.

OSC Vellmar - Viktoria Urberach. „Vellmar wird sicherlich das schwerste der drei Auswärtsspiele“, meint Urberachs Trainer Thomas Epp. Nach Vellmar ist die Viktoria in Würges und beim FCA Darmstadt noch zwei weitere Male in der Fremde gefordert. „Der OSC ist ein sehr unangenehmer Gegner, aber wir haben in der Vergangenheit dort immer gut ausgesehen“, sagt Epp. So etwa in der vergangenen Saison, als die Urberacher mit einem 2:0-Sieg drei Punkte aus Nordhessen mitbrachten.

Nach der enttäuschenden Vorstellung beim 1:2 gegen Schwalmstadt erwartet der Ex-Profi von seiner Mannschaft am Samstag vor allem die nötige Laufbereitschaft. Auch personell könnte es Änderungen geben. Neuzugang Domenico Di Rosa ist ein Kandidat für einen Platz im Angriff, dann müsste Horst Russ oder Mark Dillmann auf der Bank Platz nehmen. Mit einer Rückkehr der zuletzt verletzten Naser Selmanaj und Tobias Grundler rechnet Epp frühesten für die Partie in Würges in der kommenden Woche.

Quelle: op-online.de

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