Rekordsieger SG Bruchköbel bezwungen

Bischofsheimer Frösche: Souveräner Sieg im Endspiel

Hanau - Der FSV Bischofsheim hat ein weiteres Kapitel seiner ruhmreichen Hallengeschichte geschrieben. Zum vierten Mal in Folge gewannen die „Frösche“ das Hanauer Hallenmasters. Rekordsieger SG Bruchköbel, der fünfmal das Masters gewann, war im Finale chancenlos.

Nach 20 Minuten Spielzeit stand es 8:4 für den klassentieferen Gruppenligisten, der 600 Euro Siegprämie einstrich und damit sein Preisgeld in der Hallenrunde auf rund 1700 Euro erhöhte. Bruchköbel tröstete sich mit 400 Euro für den zweiten Platz. Im Neunmeterschießen um Platz drei siegte Germania Großkrotzenburg 4:2 gegen den überraschend ins Halbfinale vorgestoßenen Kreisoberligisten FC Germania Niederrodenbach. Mit 738 Besuchern pilgerte an beiden Tagen wieder eine stattliche Zuschauerzahl in die August-Schärttner-Halle. „Wir können sicher wieder über 4 000 Euro für gemeinnützige Zwecke stiften“, zeigte sich Turnierchef Walter Heßler sehr zufrieden.

Der FSV Bischofsheim bestätigte seine klare Favoritenstellung. Die „Frösche“ gewannen alle sieben Spiele und erzielten dabei 42 Tore, was einen Schnitt von sechs Toren pro Spiel ergibt. Bester Torschütze des Turniers war Bischofsheims Michael Kohnke (zehn Treffer) gefolgt von Mannschaftskollege Maximilian Walter (9). Richtig gefordert wurden die Grün-Weißen nur in zwei Partien: in der Zwischenrunde beim 3:1 gegen den VfR Kesselstadt und im Halbfinale beim 5:2 gegen Niederrodenbach. Entscheidend war dabei die Rettungstat von FSV-Torwart Volkan Öztürk, der zwei Minuten vor Schluss einen Handelfmeter von Dejan Gesch parierte.

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Im zweiten Halbfinale war Großkrotzenburg leicht favorisiert. „Wir wollen endlich einmal ins Endspiel einziehen“, bekräftigte Nils Noe vor der Partie gegen Bruchköbel. Die SGB vermasselte dem Germania-Coach aber die Tour. Zwar glich Großkrotzenburg nach 1:3-Rückstand noch zum 3:3 aus, danach nahm Bruchköbel aber das Heft in die Hand und siegte noch klar 6:3. Für Sahin Arslanergül war das Erreichen des Halbfinales das erklärte Ziel. „Jetzt wollen wir aber mehr“, meinte der Bruchköbeler Coach vor dem Finale.

Schließlich sei noch eine Rechnung offen, erinnerte Arslanergül an die 2:6-Endspielschlappe beim eigenen Opel-Brass-Cup gegen den FSV. Mark Nowak glich in Überzahl zum 3:3 aus. Wieder vollzählig spielten sich die „Frösche“ in den verbleibenden sieben Minuten in einen regelrechten Rausch. „Unsere Gene sind auf Offensivfußball gepolt“, meinte Torjäger Hicham Abdessadki. Becker, Abdessadki, Mimoun Attanin, Kohnke und Walter mit dem letzten und zugleich 250. Turniertreffer besiegelten das Schicksal des Verbandsligisten.

vum

Quelle: op-online.de

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