SC Hassia Dieburg II beim 1:5 gegen SV Reinheim nicht ohne Chance / Giuseppe Intili trifft

Blau-weiße Niederlage fällt zu hoch aus

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Trifft in dieser Szene zum 1:5: Giuseppe Intili.

Dieburg (jd) ‐ Trainer Olaf Vogel wollte gegenüber der Presse nach dem Spiel zunächst kein Statement abgeben, redete sich dann aber doch kurz in Rage: Davon, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegele, sprach Vogel da, und davon, dass man zu Beginn der Partie wieder beste Chancen ausgelassen habe.

Aber auch, dass ein rotwürdiges Foul gegen Sabi Saoudi weder zum Strafstoß noch zum Platzverweis geführt hatte. Fest stand derweil: Der SC Hassia Dieburg II hatte in der Kreisliga B daheim mit 1:5 gegen Tabellenführer SV Reinheim verloren. Damit rücken die Abstiegsplätze wieder gefährlich nahe, ist der Derby-Sieg bei der DJK schon wieder etwas in Vergessenheit geraten.

Gewiss, Reinheim traf mit fast jedem Schuss: Zur Pause führten die Gäste schon mit 3:0, hatten bis dahin aber nur vier Chancen gehabt. In Halbzeit zwei erhöhte Reinheim das Resultat gar auf 5:0, Dieburg war offen bei Kontern der Gäste. Da tat sich immer wieder Meritan Kraja hervor, der aus Dieburg kommt und früher auch bei der Hassia spielte. Er traf gleich dreimal, hatte in der Vorwoche sogar fünf Tore in einem Spiel geschossen. Reinheim trat so auf, wie man es erwarten durfte: Vorne gefährlich und mit guten Einzelspielern, hinten durchaus anfällig. Das nutzte aber erst der eingewechselte Giuseppe Intili mit dem 1:5 in der Schlussminute – da war schon alles entschieden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Dieburger nur noch mit zehn Mann auf dem Platz, da Jens Geiselhardt wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (69. Spielminute).

Letztlich unerheblich, weil Reinheim die bessere Mannschaft war. Auch, um wieder bei Vogel zu enden, wenn der Sieg mindestens um drei Tore zu hoch ausfiel.

Die Aufstellung des SC Hassia Dieburg II: Uli Becker – Jens Geiselhardt, Timo Rödler. Bernhard Berz – Benjamin Kampka, Ahmed Miskine, Asad Ahmad, Sven Hajok, Matthias Enders – Mustafa Zeyrek, Sabi Saoudi (Marcel Kampka, Giuseppe Intili).

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