Bürgel tankt an drei freien Tagen neue Kräfte

Offenbach – Angesichts des Minikaders von nur zehn Feldspielern zeigte sich Andreas Kalman, Trainer beim Handball-Oberligisten TSG Bürgel, mit dem jüngsten 33:29 (19:11)-Sieg gegen die TSG Münster sehr zufrieden.

„Die erste Hälfte war sehr stark, am Ende hat uns die Kraft gefehlt“, meinte er. Da hatten die Offenbacher allerdings schon eine zwischenzeitliche Neun-Tore-Führung herausgespielt, so dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet, auch wenn die TSG drei Minuten vor Spielende nochmals auf 30:28 verkürzt hatte. Anschließend krönte der überragende Phil-Lukas Ljubic seine starke Abwehrleistung mit zwei Toren und der Sieg war perfekt.

„Wir haben am Ende einfache Fehler gemacht“, stellte Kalman fest, nachdem die Offenbacher nicht nur auf die längerfristig verletzten Yannick Ahouansou, Lars Kretschmann (Haarriss in der Handwurzel) und Timo Cohen (Mittelhandbruch), sondern auch auf Lukas Georg (Zerrung) verzichten mussten. Und dennoch zeigte die TSG lange Zeit eine sehr gute Vorstellung. „Wir haben gerade in der Abwehr auf alles eine Antwort gehabt“, lobte Kalman, „und auch die Wurfquote über die Außen war gut.“

Nach dem Kraftakt gegen Münster weisen die Bürgeler 12:4 Punkte auf und gehören damit einem Quartett an, das nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Gensungen/Felsberg liegt. „Die Jungs bekommen drei Tage frei und sollen Kraft tanken“, sagte Kalman nach dem Sieg am Freitag. Bedeutet: trainiert wird erst wieder morgen.  leo

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