HANDBALL Hanau erwartet Leipzig / Philippe Kohlstrung verlängert in Nieder-Roden bis 2021

Die Bundesliga-Reserven kommen

Offenbach – Nach zwei Siegen zum Auftakt und einem spielfreien Wochenende startet die HSG Rodgau Nieder-Roden als Tabellenzweiter der 3. Handball-Liga Mitte in den vierten Spieltag. Auch die HSG Hanau hofft auf den dritten Sieg.

HSG Rodgau Nieder-Roden - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (Sa., 19.30 Uhr). Eine positive Meldung gibt es bereits vor dem Anpfiff: Mit Philippe Kohlstrung verlängert ein weiterer Stammspieler und Eigengewächs seinen Vertrag vorzeitig bis 2021. Der 26-jährige Rückraumspieler absolviert aktuell sein Master-Studium und ist seit Jahren ein absoluter Leistungsträger im Team der Rodgauer.

Das soll Kohlstrung auch gegen die Wetzlarer Bundesliga-Reserve zeigen. „Wir wollen da weitermachen, wo wir gegen Oftersheim/Schwetzingen aufgehört haben. Allerdings wird es uns dieser Gegner noch schwerer machen als die ersten beiden“, sagt Jan Redmann. Für den Nieder-Rodener Trainer stellen die Mittelhessen neben Tabellenführer Groß-Bieberau/Modau die „Mannschaft der Stunde“. Im Vergleich zum Vorjahr ist die junge Mannschaft noch deutlich reifer geworden, „bereits in der vergangenen Saison hat Dutenhofen als Aufsteiger eine sehr gute Runde gespielt“, warnt Redmann. Unabhängig von den aktuellen Personalsorgen wollen die Nieder-Rodener vor eigenem Publikum aber einen weiteren Sieg einfahren.

HSG Hanau - SC DHfK Leipzig II (So., 17 Uhr). „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, sagt Hanaus Trainer Oliver Schulz vor dem Duell mit der Leipziger Bundesliga-Reserve. Spieler wie Linksaußen Raul Santos (81 Länderspiele für Österreich) oder die Rückraumschützen Gregor Remke und Julius Meyer-Siebert (zehn Treffer beim 37:29-Heimerfolg gegen Northeim) aus dem Profikader verstärken regelmäßig die zweite Mannschaft. „Die haben einen wurfgewaltigen Rückraum. Und wir müssen die Anspiele aus der Mitte an den Kreis unterbinden“, erklärt Schulz, „gegen Leipzig dürfen wir uns keine Fahrlässigkeiten erlauben, müssen die schwächeren Phasen auf ein Minimum reduzieren.“

Nach dem Last-Minute-Sieg in Großsachsen wollen die Hanauer den Schwung aus dieser Partie mit in das Heimspiel gegen Leipzig nehmen. „Wir haben Respekt, wollen uns aber konzentrieren. Wir müssen die Disziplin an den Tag legen, die wir schon in Großsachsen 45 bis 50 Minuten lang gezeigt haben“, sagt Schulz. Michael Hemmer kam bereits am vergangenen Wochenende zum Einsatz, auch Matthias Schwalbe steht wieder zur Verfügung. Dagegen steht hinter Yaron Pillmann (Schulterverletzung) weiterhin ein dickes Fragezeichen.  leo

Quelle: op-online.de

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