3. LIGA FRAUEN HSG unterliegt Fritzlar mit 26:31 / Jana Menge feiert gelungenes Comeback

Chancenverwertung bleibt das Manko

Durchgesetzt: Laura Keller gelangen zwei Tore für die HSG Rodgau Nieder-Roden im Drittligaspiel gegen Fritzlar. Zu einem Sieg reichte es nicht, am Ende musste eine 26:31-Niederlage quittiert werden. Foto: eyßen

Nieder-Roden – Trotz guter Leistung unterlagen die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Ost gegen den Tabellenzweiten Eintracht Fritzlar mit 26:31 (10:13) und bleiben Drittletzter.

Gleichzeitig rückten die Mannschaften am unteren Tabellenende enger zusammen, nachdem Schlusslicht SV Union-Halle-Neustadt 2 gegen den Tabellenvierten SC Markranstädt seinen ersten Saisonsieg feierte und den Rückstand auf Nieder-Roden auf zwei Punkte verkürzte. Am kommenden Wochenende ruht in der Liga der Ball, eine Woche später steht das wichtige Spiel in Ober-Eschbach an. Der Tabellenvorletzte rangiert nach der jüngsten Niederlage in Chemnitz weiter einen Zähler hinter den Rodgauerinnen.

„Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und gut mitgehalten“, meinte HSG-Trainer Matthias Jünger, „das war besser als im Hinrundenspiel.“ Obwohl die Nieder-Rodenerrinnen beim 27:31 in Fritzlar sogar noch einen Treffer mehr erzielt hatten. Großes Manko des Aufsteigers war – wie schon so oft in dieser Saison – die mangelnde Chancenverwertung. Knapp 48 Minuten lang gestalteten die „Baggerseepiratinnen“ die Begegnung offen, dann aber setzten sich die Nordhessinnen mit einem 5:0-Lauf auf 30:23 ab und entschieden die Partie damit fünf Minuten vor Spielende endgültig zu ihren Gunsten.

Zunächst hatte Nieder-Roden sogar den besseren Start erwischt und lag über eine Viertelstunde in Führung. 4:2 und 7:5 lauteten die Zwischenstände aus Sicht der Gastgeberinnen, ehe Fritzlar mit einem 4:0-Lauf zum 7:9 die Führung übernahm – und diese nicht mehr aus der Hand gab. Mehrfach kämpfte sich die HSG wieder bis auf zwei Tore heran – ehe der entscheidende 5:0-Lauf der Gäste folgte. „Wir lassen uns in jedem Spiel die Butter vom Brot nehmen“, bedauerte Trainer Jünger. Daran änderte auch ein kurzer 3:0-Lauf der HSG zum 26:30 nichts mehr.

Erfreulich aus Sicht der Nieder-Rodenerinnen war das Comeback von Torhüterin Jana Menge. Aufgrund einer langwieriger Verletzungspause (Knorpelschaden, Kreuzbandanriss) hatte die Klein-Auheimerin bis dato noch kein Spiel in dieser Saison für die HSG absolviert. „Eigentlich wollte ich sie nur für einen Siebenmeter einwechseln“, meinte Jünger. Daraus wurden schließlich acht Minuten, in denen Menge mehrfach ihr Können zeigte. „Ihr Einsatz war gut für sie und auch gut für uns“, zeigte sich Matthias Jünger zufrieden.

Spielfilm: 2:1 (5.), 4:2 (12.), 7:5 (16.), 7:9 (21.), 9:11 (26.), 10:13 - 12:16 (35.), 17:19 (41.), 20:22 (45.), 23:25 (48.), 23:30 (55.), 26:30 (59.), 26:31

Zeitstrafen: 3:3 - 7m: 2/4 - 4/4

HSG Rodgau Nieder-Roden: Kretzschmer, Menge, Vogt - Burgard (4), Bretz (2), L. Keller (2), Bulic, Gotta, Koss, Magnago (1/1), K. Keller (3), Stöhrer, Göbel (1), Hess (3), Heßler (10/1)  leo

Quelle: op-online.de

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