Siebenmeter rettet HSG Dreieich einen Punkt

Cosar trifft drei Sekunden vor Schluss

Voller Einsatz: Der Dreieicher Sebastian Obländer gegen die gegnerische Abwehr mit Falk Fritz (verdeckt) und Tobias Proksch.
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Voller Einsatz: Der Dreieicher Sebastian Obländer gegen die gegnerische Abwehr mit Falk Fritz (verdeckt) und Tobias Proksch. Foto

Offenbach - Am zweiten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga Offenbach/Hanau der Männer sicherte sich die HSG Dreieich kurz vor Schluss noch einen Punkt gegen die SG Dietesheim/Mühlheim.

Emre Cosar verwandelte drei Sekunden vor Schluss den entscheidenden Siebenmeter zum 28:28. Die TGS Seligenstadt war dagegen in Bruchköbel chancenlos.

SG Bruchköbel II - TGS Seligenstadt 32:15 (12:10)

In Bruchköbel kam die TGS Seligenstadt mächtig unter die Räder. Nach einem noch knappen 12:10-Pausenrückstand brach die Mannschaft von Trainer Stefan Böttcher völlig ein. Ganze zwei Tore erzielte die TGS innerhalb der ersten 20 Minuten nach der Halbzeit. „Ohne Rückraum kann man keine Tore erzielen“, brachte es Böttcher auf den Punkt. Mit Sunny Mubarika (Kreuzbandriss), Fabian Manger (Sperre) und Philipp Reigl (Urlaub) waren zwar Ausfälle zu beklagen, solch eine desolate Leistung sei damit aber nicht zu entschuldigen.

SV Erlensee – SG Hainburg 31:27 (13:12)

Auch wenn die SGH ohne die Spieler Dennis Weber, Marius Schild, Manuel Seifert und Fabian Mück in Erlensee antreten musste, die Vorgaben von Trainer Adrian Schild waren allen Beteiligten klar: „Es müssen zwei Punkte her, egal wie.“ Dass es am Ende nicht reichte, daran hatten auch die Gäste einen großen Anteil. Erlensee machte ein gutes Spiel, denn sie zeigten über 60 Minuten, wie einfacher und gleichzeitig effektiver Angriffshandball gespielt werden kann: Tempogegenstöße und Ableger auf den Kreisläufer stellten Hainburg mehrmals vor Rätsel. Nahezu jeder Angriff war ein freier Wurf aufs Tor. HSG-Torhüter Steinel war es zu verdanken, das die Gäste zur Pause nur mit einem Tor hinten lagen.

Doch auch im zweiten Durchgang steigerte sich Hainburg nicht. In der Abwehr waren zu große Lücken. Angesichts der vielen Ausfälle überraschte die enttäuschende Leistung aber nicht. Spieler Kujawski stellte treffend fest: „In diesem Zustand hätten wir gegen jede Mannschaft verloren.“

HSG Dreieich - SG Dietesheim/Mühlheim 28:28 (16:13)

Die HSG Dreieich lieferte sich ein packendes Duell mit den favorisierten Gästen aus Dietesheim/Mühlheim, die eigentlich gegen ihren Lieblingsgegner antraten. Doch ganz anders entwickelte sich das Spiel: Dreieich erarbeitete sich bis zur 40. Minute einen Fünf-Tore-Vorsprung, ehe die Gäste durch Fehlwürfe und verworfene Siebenmeter der Dreieicher mit dem 20:20 das erste Mal ausglich. Im Folgenden wurde die SG ihrer Favoritenrolle gerecht und drehte das Spiel. „Es war spannend und nervig zugleich. Wir führten lange, haben aber dann vier Siebenmeter verworfen. Mit der besseren Bank der Mühlheimer war uns klar, dass das Spiel nicht so leicht nach Hause zu bringen ist“, meinte Dreieichs Trainer Sasa Krezovic. Eine Minute vor Schluss führte Dietesheim/Mühlheim mit zwei Toren. Doch die Mannschaft von Krezovic gab nicht auf und hatte sogar die Chance zum Ausgleich - die Emre Cosar durch einen Siebenmeter drei Sekunden vor Schluss zum 28:28 nutzte. Senad Causevic, Trainer der Gäste, zeigte sich enttäuscht: „Wir blieben unter unseren Möglichkeiten und konnten zum gegebenen Zeitpunkt den Sack nicht zumachen.“

Bilder zum Spiel

Punkteteilung HSG Dreieich gegen SG Dietesheim/Mühlheim

Quelle: op-online.de

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